aktuelle Saison

Nach dem Aufstieg in der vergangenen Saison gehen unsere Damen dieses Jahr in der Verbandsliga 2 an den Start.

10.12.2017 Spielbericht von Trainer Claus Brendgen: TSV Weeze - SV Bayer Wuppertal 1:3 (14:25, 16:25, 25:17, 20:25)

Es ist zur Zeit zum Mäusemelken. Zwar bekommen wir immer wieder viel Lob von unseren Gegnern und anderen Trainern, dass wir ein tolles Spiel abliefern würden, die Punkte nimmt aber leider immer der Gegner mit nach Hause. So war es auch dieses Mal wieder.

Recht gut sind wir in den 1. Satz gestartet und konnten uns eine 8:6 Führung erarbeiten, als dann ein Bruch durch unser Spiel ging und wir beim Stand von 10:12 eine mit vielen Fehlern behaftete "Auszeit" auf dem Feld nahmen. Dann stand es plötzlich 10:20 und alles erinnerte mich an die zwei Gesichter meines Teams. Vor heimischer Kulisse muss man eigentlich couragierter auftreten. Doch unser altes Leid kam wieder zu Tragen und ein leichter Fehler reihte sich an den nächsten. Über die Mitte bekamen wir die baumlangen Damen aus Wuppertal nicht in den Griff und unser Spiel war viel zu langsam, um den Wuppertaler Block in Verlegenheit zu bringen. Ein 14:25 Satzverlust war die Quittung.

Satz zwei begannen wir endlich druckvoll und konnten schnell mit 8:1 in Führung gehen, als sich Hauptangreiferin Carla Müller eine böse Handverletzung zuzog. Unter diesem Schock kam mein Team nicht mehr richtig in Schwung und lag plötzlich 9.14 hinten. Erst jetzt hatten wir diesen Unfall ein wenig verdaut, doch die letzte Konzentration war nicht mehr da, um diesen Satz noch drehen zu können. 16:25 war nach gutem Start ein bitterer Rückschlag. Umstellungen in Zuspiel und auf der Mitte wurden nötig.

Wer in Satz drei geglaubt hätte, dass bei uns die Messe gelesen sei, der wurde eines Besseren belehrt. Endlich agierten meine Damen kompakt in der Abwehr, als der jetzt vieleschöne Angriffe inszeniert wurden. Und da zeigte sich wieder einmal, dass wir nicht aus Zufall aufgestiegen sind, sndern jedem Gegner Paroli bieten können.

Oft hindert uns die Angst vor der eigenen Courage daran. Jetzt aber fassten wir uns ab der Satzmitte ein Herz und kämpften die Wuppertalerinnen in packenden Ballwechseln nieder. Bei 14:13 für Wuppetal legten wir endgültig den Hebel um und überzeugten mit druckvollen Aufschlägen und variantenreichem Spiel. Der 25:17 Satzgewinn war die Belohnung.

Satz vier war nichts für schwache Nerven. Viele Punkte waren erst nach 10 bis 12 Ballwechseln ausgespielt. Leider machten wir in diesem Satz immer dann einen leichten Fehler - Aufschlag verschlagen oder den Angriff ins Aus gesetzt - wenn wir die Chance gehabt hätten, uns abzusetzen. So ging es bis 2020 hin und her ohne das ein Team sich Vorteile verschaffen konnte. Beide Abwehrreihen leisteten Schwerstarbeit und verhinderten immer wieder, dass der Ball zum Punkt auf den Boden viel. Bei diesem Spielstand war es wieder so einendlos langer Ballwechsel als wir unsbedrängt den Ball ins Aus baggerten. Danach brach unser Widerstand zusammen. Statt 21:20 für uns gingen die Wuppertalerinnen in Führung. Bei uns war danach die Luft raus.

Mal wieder toll ins Spiel zurückgekämpft und mal wieder stehen wir mit leeren Händen da. Dabei habe ich großen Respekt vor meiner Mannscahft, dass sie sich nach der schlimmen Verletzung doch noch aufgerappelt hat und den zahlreichen Zuschauern ein tolles Spiel gezeigt hat, wenn auch ohne Happy End. 

Am nächsten Wochenende empfangen wir Zuhause den ungeschlagenen Tabellenführer aus Hünxe. Für uns ausnahmsweise kein Endspiel, denn da können wir nur gut gegen aussehen.

05.12.2017 Vorbericht von Trainer Claus Brendgen: TSV Weeze - SV Bayer Wuppertal

Wieder steht uns ein Schlüsselspiel bevor. Um den Anschluss nicht zu verlieren, sind wir fast schon gezwungen zu punkten. Bei unserem letzten Spiel in Essen zeigte meine Mannschaft eine tadellose Einstellung und holte verdient den ersten Saisonsieg. Diese Leistung gilt es nach der Spielpause zu wiederholen. Dabei kommt es auf einen guten ersten Paß an, damit wir unsere starken Angreiferinnen in Szene setzen können. Bayers Spiele waren zu letzt von einem großen Auf und Ab gekennzeichnet, was uns die Chance gibt, an einem guten Tag alle drei Punkte in Weeze zu behalten. Die Liga ist sehr ausgeglichen und schon eine kleine Schwankung in der Tagesform kann spielentscheidend sein. Ich bin guter Dinge, dass wir den zweiten Saisonsieg schaffen können. So ließe es sich am Abend bei der mannschaftlichen Weihnachtsfeier auch ausgelassener Party machen.

26.11.2017 Spielbericht von Trainer Claus Brendgen: TSV Weeze - VC Essen-Borbeck II 3:1 (23:25, 25:20, 25:15, 25:20)

Der Bock ist umgestoßen. Endlich konnten wir unsere gute Leistung auch in drei Punkte ummünzen. Nachdem wir unter der Woche am Spielsystem gebastelt hatten, konnten wir es auch im Spiel umsetzten.

Satz 1 begann noch etwas vogelwild im Angriff, indem wir viele Bälle übermotiviert ins Aus, den Block oder ins Netzt setzen. So kam es, dass aus einem 10:11 ein 10:16 wurde. Trotzdem war schon zu spüren, dass da heute was geht. Im Angriff wurde von da an konzentrierter gespielt und wir konnten uns Punkt für Punkt rankämpfen. Bei 22:23 waren wir wieder dran, doch ein Aufschlagfehler und ein guter Borbecker Angriff brachten den 23:25 Satzverlust.

Im nächsten Satz steigerte sich mein Team mehr und mehr. Die Annahme stand und die Borbecker Angriff konnten immer wieder durch eine tolle Feldabwehr entschärft werden. So gingen wir schnell mit 12:6 in Führung. Eine Serie von Aufschlagfehlern führte allerdings dazu, dass wir uns nicht weiter absetzen konnten, sondern das die Essenerinnen mehr und mehr aufholten. Bei 20:23 waren sie schon nah dran, doch zwei sauber herausgespielt Angriffe brachten die Entscheidung.

Und meine Mannschaft hatte jetzt Blut geleckt und gemerkt, dass wir auch spielerisch selbst schwierigste Szenen lösen konnten und diese in Punkte ummünzen konnten. Schon früh in diesem Satz konnten wir uns mit 8:5 absetzen und steigerten diese Führung über 17:9 und 22:12 zum letztendlichen Gewinn des 2. Satzes mit 25:15. Der erste Paß stand in diesem Satz und aus einem guten Zuspiel sammelten die Angreiferinnen eine Punkt nach dem anderen. In dieser Phase hatten die Borbeckerinnen keine Chance unser Spiel in irgendeiner Weise etwas entgegen zu setzen. Damit hatten wir einen Punkt sich. Da aber in dieser Liga zwischen Platz 2 und 8 jeder gegen jeden gewinnen kann, war es nötig, heute einen Dreier einzufahren, um den Anschluss nicht endgültig zu verlieren.

So ging es in den 4. Satz. Wir wussten um was es ging und spielten nicht mehr so locker wie in den Sätzen zuvor. Zwar erspielten wir uns eine 9:6 Führung, doch Essen blieb dran und versuchte seine letzte Chance zum Punkt- und evtl. Spielgewinn zu nutzen. Lange Ballwechsel konnten mal für die eine, dann wieder für die andere Seite entschieden werden. Letzte Woche hätten wir wohl noch den Kürzeren gezogen, doch am Samstag stand eine andere Mannschaft auf dem Feld, wo jede hellwach war und die Fehler der Mitspielerinnen ausbügelte. Bei 16:17 war Borbeck wieder dran, doch diesesmal ließen wir uns nicht mehr aus der Ruhe bringen. Eine letzte Auszeit bei 22:19 Führung und ein daran anschließender Aufschlagfehler der Essenerinnen brachten die endgültige Entscheidung. Endlich hatten wir uns für unsere tollen Leistungen mit einem Dreier belohnt.

In diesem Spiel wurde besonders deutlich, dass wir langsam neben den kämpferischen Elementen auch die spielerischen besser entwickeln. Da unser Angriff schon unser Prunkstück ist, müssen wir weiter an der Sicherung und Feldabwehr, aber auch am Block arbeiten, um dem ein oder anderen Favoriten auch mal ein Bein stellen zu können. Zum jetztigen Zeitpunkt war die Freude erst einmal groß, den ersten Verbandsligasieg in der Weezer Vereinsgeschichte eingefahren zu haben und der Wille, dem noch einige folgen zu lassen.

23.11.2017 Vorbericht von Trainer Claus Brendgen: TSV Weeze - VC Essen Borbeck II

Nach dem letzten Spiel gegen Lintorf kann es am Samstag gegen die Zweitvertretung aus Essen eigentlich nur besser werden. Spielsystemanalyse und Annahme standen an den Trainingsabenden auf dem Programm. Besonders in der Annahme muss jede Spielerin wieder mehr Verantwortung übernehmen. Ich gehe einmal davon aus, dass der letzte Spieltag für uns Warnschuss genug war, um wieder aktiver auf dem Feld zu agieren. Alle Spielerinnen sind am Wochenende an Bord und so kann ich aus dem Vollen schöpfen, falls es irgendwo Handlungsbedarf gibt. Überraschen könnte uns Borbeck nur, wenn Spielerinnen aus deren 1. Mannschaft für die Reserve abgestellt würden. Es muss aber unsere Vorgabe sein, dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen und von Anfang an Präsenz zu zeigen. Gelingt uns dies, sollten wir endlich den Bock umstoßen und den ersten Saisonsieg einfahren können.

19.11.2017 Spielbericht von Trainer Claus Brendgen: TSV Weeze - TuS Lintorf 0:3 (17:25, 12:25, 17:25)

Es war das erste von drei "Big-Point-Spielen", doch die Spielerinnen schienen das nicht realisiert zu haben. Wir haben gespielt wie eine "Novemberdepression" - kein Stellungsspiel, keine Durchschlagskraft und null Kämpferherz. Wer mein Team in den letzten beiden Spielen gesehen hatte, hätte es nicht für möglich gehalten, dass das die Mannschaft ist, die den Tabellenzweiten und -dritten in den 5. Satz gezwungen hatte. Es war, als wäre die komplette Volleyballfestplatte gelöscht.

In Satz eins hatten wir bis zum 14:16 noch gut mitgespielt, doch schon da war zu erkennen, dass das Stellungsspiel in der Annahme ungenügend war und sich das über Zuspiel und Angriff leider fortsetzte. Zu diesem Zeitpunkt haben wir noch von den Fehlern der Lintorferinnen gelebt. Als deren Aufschläge jedoch regelmäßig rüberkamen (und das nicht unbedingt druckvoll) brachen wir auseinander. Der 17:25 Satzverlust war die logische Konsequenz.

Satz zwei kam neues Personal von der Bank, um dem letargischen Spiel vielleicht eine Wende zu geben. Bei 5:5 bzw. 7:13 fingen wir uns jedoch zwei Aufschlagserien ein, von denen sich mein Team nicht mehr erholte. Die angesteuerten drei Punkte und der damit verbundene Anschluß an Platz 8 waren weg.

Doch noch waren wenigestens zwei Punkte möglich, wenn die nächsten drei Sätze gewonnen würden. Dass das meine Mannschaft kann, hat sie schon des öfteren Bewiesen. Tatsächlich starteten wir konzentriert in diesen Satz und führten verdient 13:8. Dann jedoch gab es immer mehr Fahrkarten im Aufschlag und über die Mittelposition und auch die Außenangreiferinnen blieben immer häufiger am Lintorfer Block hängen. Mehrere Spielerwechsel und Auszeiten verpufften. Bis zum 15:15 konnten wir das Spiel noch offen halten, dann waren die Spielerinnen der eigenen Nervosität nicht mehr gewachsen. Zum ersten Mal in dieser Saison ließ sich mein Team einfach hängen. Ohne große Gegenwehr brachten die Lintorferinnen den Satz mit 25:17 nach Hause und konnten verdient und ausgelassen diesen Sieg feiern.

Für uns bedeutet das noch mehr Druck bei den letzten beiden Hinrundenspielen, wollen wir nicht schon zu früh zum Relegationsplatz abreißen lassen.

15.11.2017 Vorbericht von Trainer Claus Brendgen: TSV Weeze - TuS Lintorf 08

Zum ersten von drei Entscheidungsspielen der nächsten Wochen geht es für uns Richtung Ratingen. Um Anschluss zu halten ist ein Sieg fast schon Pflicht. Der TuS Lintorf ließ am letzten Wochenende mit einem deutlichen Sieg gegen das Schlusslicht aus Essen aufhorchen und wird diesen Trend bestimmt fortsetzen wollen. Doch auch wir haben in den letzten beiden Spielen gegen den Tabellenzweiten und - dritten punkten können und dabei eine top Einstellung gezeigt. Doch diese Punkte sind nicht viel wert, wenn wir aus den nächsten drei Spielen nicht mindestens sieben Punkte holen.

Eigentlich wäre ich sehr positiv gestimmt, wenn ich auf unsere letzten Leistungen blicke, allein, ich weiss noch nicht, ob am Wochenende auch alle Spielerinnen an Bord sein können aufgrund privater Termine oder gesundheitlicher Probleme. Die Aufstellung für dieses richtungsweisende Spiel wird sich also erst am Samstag herauskristallisieren.

12.11.2017 Spielbericht von Trainer Claus Brendgen: TSV Weeze - DT Ronsdorf 2:3 (14:25, 25:21, 25:12, 20:25, 16:18)

Was zuerst aussah, als wenn es ein einseitiges Spiel zu Gunsten des mit Aufstiegsambitionen zu uns gekommenen Tabellendritten DT Ronsdorf werden würde, entpuppte sich zu einem hochklassigen Verbandsliga Krimi. Ihren ersten Auftritt als Libera hatte die frühere Verbandsligaspielerin Sabine Brendgen.

Satz 1 ist schnell erzählt. Bis zum 8:8 hielten wir gut mit. Doch dann bekamen wir die Angriffskombinationen von Ronsdorf nur so um die Ohren geschlagen. Zu diesem Zeitpunkt war noch zu erkennen, warum dieses Team aufsteigen will. Und sie dachten wohl auch, dass es ein gemütlicher Nachmittag für sie sein sollte.

Dem war allerdings nicht so, denn in Satz 2 zeigte mein Team ein ganz anderes Gesicht. Sehr gut kam die Annahme zur Zuspielerin und Marion Kösters konnte ein variabeles Angriffsspiel aufziehen. Der Schock saß tief beim Gegner. Zwar lagen wir noch 5:8 in Rückstand, doch eine gute Aufschlagserie durch Mannschaftführerin Astrid Koenen brachte uns mit 12:8 in Führung. Das Spiel wogte hin und her und so war Ronsdorf bei 18:19 wieder vorne. Doch mein Team ließ sich davon nicht beeindrucken und kratze jeden noch so unmöglichen Ball vom Boden und brachte ihn beim Gegner unter. Der 25:21 Satzausgleich war verdient.

Was in Satz 3 passierte, hatte der Ronsdorfer Trainer wohl so noch nicht erlebt. So ließ er seinen Spielerinnen in der Auszeit Sprints machen, statt Anweisungen zu geben. Was war passiert? Unsere Angreiferinnen Carla MüllerLea Derrix und Jana Borgmann spielten sich in einen richtigen Rausch. Jeder Schuss ein Treffer würde man wohl sagen. Dabei wurden selbst die unmöglichsten Bälle mit einer solchen Ruhe zu ende gespielt, wie ich es von meinem Team in dieser Saison noch nicht gesehen hatte. Hochverdient war der klare 25:12 Erfolg in Satz 3 und Ratlosigkeit trat beim Gegner ein.

Satz 4 brachte bis zum 16:16 ein für die Zuschauer hochklassiges Volleyballspiel. Auf beiden Seiten schenkte man sich jetzt nichts mehr und es kam zu Ballwechseln, die 3 bis 4 Minuten dauerten ehe es zu einem Punkt kam. Doch dann kam der Bruch bei uns im Spiel. 4 Fahrkarten im Angriff und Unkonzentrietheiten im Aufschlag ließen den Satz mit 20:25 an Ronsdorf gehen.

"Bricht mein Team jetzt in Satz 5 ein, da es so nah am Spielgewinn war und es trotzdem nicht geschafft hatte" war mein erster Gedanke. Doch schnell verflog dieser Gedanke, denn was jetzt folgte war nichts für schwache Nerven. Ewig lange Ballwechsel bedingt durch fantastische Abwehraktionen hüben wie trüben zeigten ein Verbansligaspiel auf höchstem Niveau. Bei Seitenwechsel lagen wir noch 7:8 zurück, doch aufgeben gibt es bei uns nicht. Zweimal standen wir am Ende vor dem Sieg (bei 15:14 und 16:15), doch konnten wir die Tür zum Spielgewinn nicht aufstoßen. Hier war ein kleiner Unterschied zwischen uns und Ronsdorf dann doch zu erkennen und der bescherte dem Tabellendritten den hart erkämpften Sieg - es fehlte an der Cleverness den letzten Punkt in Ruhe zu versenken.

Die nächsten 3 Spiele werden jetzt richtungsweisend für uns sein, denn es geht gegen Teams der unteren Tabellenhälfte. Die müssen wir gewinnen, um Anschluß zuhalten. Wie wichtig dabei eine guten Annahme ist, hat das Spiel gegen Ronsdorf gezeigt. Wenn wir das in den nächsten drei Spielen wieder so umsetzen können, muß der erste Sieg folgen. Denn den Respekt in dieser Liga haben wir uns schon erspielt.

09.11.2017 Vorbericht von Trainer Claus Brendgen: TSV Weeze - DT Ronsdorf

Am Samstag sind alle meine Spielerinnen an Bord. Leider konnten wir in den letzten Wochen aus unterschiedlichen Gründen wenig zusammen trainieren, was hoffentlich nicht dazu führt, dass wir im Spiel wieder einen Fehlstart hinlegen. Doch schon die knappe Niederlage vor den Herbstferien gegen den Tabellenzweiten lässt hoffen, aus diesem Spiel mehr als nur einen Punkt mitzunehmen. Wir haben viel an unserer Annahme gearbeitet und hoffen so, der Zuspielerin mit einem guten Paß mehr Möglichkeiten für Angriffsvarianten zu geben. Sollte wir in diesem Element stabil stehen, ist am Wochenende auch gegen den derzeit Tabellendritten alles möglich.

23.10.2017 Spielbericht der MV Astrid Koenen:      TSV Weeze - DJK Rheinkraft Neuss II 2:3 (28:26, 15:25, 25:23, 18:25, 11:15) 

Erst etwas zögerlich startete die Erste Damen Mannschaft des TSV Weeze am Samstagabend in das Spiel. Mitte des Satzes zeigte der TSV, warum sie berechtigt in diese Liga gehören.
Durch Wille und Nervenstärke holte man sich den ersten Satz mit 28:26. Im zweiten Satz war der Start beider Mannschaften ziemlich ausgeglichen, bis eine Aufschlagserie von Neuss auf Weezer Seite Unruhe reinbrachte. Deutlich mit 15:25 holte sich Neuss den zweiten Satz. Hart umkämpft wurde der dritte Satz, der mit 25:23 an den TSV ging und gleichzeitig der erste Punkt in der Tabelle verbucht werden konnte. Der vierte Satz begann ziemlich ausgeglichen, bis Neuss mit einer erneuten Aufschlagserie sich mit 6:13 absetzen konnte. Diesen Vorsprung konnte Weeze nicht mehr einholen und Neuss rettete sich in den fünften Satz mit 18:25. Die beiden Trainer Anke Brauers und Stefanie Gipmans die den urlaubsbedingten Claus Brendgen vertraten, sprachen gute Worte und setzten weiterhin auf Sieg. Doch Weeze zeigte nicht den nötigen Mut und Nerven, den fünften Satz für sich zu entscheiden und verlor 11:15. "Trotz der Niederlage gegen den Tabellenzweiten können wir stolz auf uns sein. Es gab eine deutliche Steigerung zu den vergangenen Spielen und wir haben bewiesen, dass
wir auch in der Verbandsliga mithalten können. Wir werden auch in den nächsten Spielen kräftig angreifen und weitere Punkte sammeln." so die Mannschaftsführerin des TSV.

19.10.2017 Vorbericht von Trainer Claus Brendgen: TSV Weeze - DJK Rheinwacht Neuss II

Am Samstag Abend geht es für mein Team zum Tabellenzweiten nach Neuss. Die Zweitvertretung der Neusserinnen wusste bis jetzt zu überzeugen und wir müssen hochkonzentriert und von Anfang an bei der Sache sein. Bis jetzt hatten wir meist den Satzbeginn verschlafen und sind dann stets einem Rückstand hinterhergelaufen. Doch der erste Satzgewinn am letzten Spieltag und die starken Angriffsleistungen meiner Spielerinnen stimmen mich optimistisch, dass am Samstag eine Überraschung möglich ist. Ganz wichtig wird es sein, die Annahme stabil zu halten. Hier müssen alle Spielerinnen in die Verantwortung gehen und diese nicht auf ihre Mitspielerinnen abschieben, denn nur dann ist alles möglich. Auf der Trainerbank werde ich, da ich in Urlaub bin, von Steffi Gipmans, Katrin Kleintjes und Anke Brauers vertreten. Mit Lara Merta und Jaqueline Birrenbergs stehen zudem zwei Youngster im Team, die erste Erfahrungen in der Verbandsliga sammeln werden.

15.10.2017 Spielbericht von Trainer Claus Brendgen: TSV Weeze - DJ Rheinwacht Neuss 1:3 (27:25, 20:25, 15:25, 21:25)

Das war eine 100%ige Steigerung gegenüber em letzten Spieltag. Mit viel mehr Willen auch Verantwortung in der Annahme zu übernehmen wurde der erste Satz bis zum 23:23 ausgeglichen gestaltet. Dabei hätten in dieser Phase beinahme zwei Aufschlagfehler uns wieder um unsere gute Leistung und den ersten Satz in dieser Saison gebracht. Doch das Team zeigte jetzt ein anderes Gesicht als noch in der Vorwoche und so gelang es uns mit großer Willenskraft zwei Satzbälle gegen uns abzuwehren und dann auch noch den entscheidenden Punkt zum Satzgewinn zu machen. Endlich die erste Belohnung für unser couragiertes Auftreten.

Satz zwei war wieder lange ausgeglichen. Kein Team konnte sich bis zum 19:19 absetzen. Doch dann waren es wieder unsere Annahmeprobleme, die den Satz zu Gunsten von Neuss enden liessen. Genau in solchen Momenten fehlt uns jemand in der Annahme, der kaltschnäuzig genug ist und den Ball haben will. Zuviel Last liegt in solchen Situationen auf unserem Angriff, der fast schon gezwungen ist, aus den wenigen Bällen, die zur Zuspielerin kommen, auch noch Punkte zu machen.

Satz drei war dann "vogelwild". Kein Stellungsspiel und kaum mehr eine Annahme, die die Zuspielerin Marion Kösters erreichte. Zudem wurde der Aufschlag immer wieder auf die Neusser Libera gespielt, die eine der wenigen in diesem Team war, die die Bälle gut annehmen konnte. Da fehlt schlicht und ergreifend die Cleverness. Zudem zog sich Sarah Jovic in diesem Satz noch eine Zerrung zu und so fehlten mir am Ende auch die Alternativen auf der Bank, nachdem ich die Auszeiten schon benutzt hatte.

Satz vier verlief bis zum 11:11 wieder sehr ausgeglichen. Doch dann hatten die Neusserinnen unsere Annahmeschwäche bei einigen Spielerinnen erkannt, die daraufhin mit Aufschlägen zugedeckt wurden. Leider verletzte sich bei einer Annahmeaktion unsere Libera Sabine Janssen auch noch am Knie und so schwamm die Annahme extrem. Zwar kämpften wir uns noch einmal heran, doch wie schon in den letzten Spielen kam dieser Einsatz zu spät.

Fazit ist, dass wir uns im Angriff vor keinem Team in der Verbandsliga verstecken brauchen. Aber Fakt ist auch, dass einige Spielerinnen irgendwann "abtauchen" und die Verantwortung gerne in der Annahme auf ihre Nachbarin schieben. Nach der Verletzung von Sabine brauchen wir da jemanden, der die Ruhe bewahrt.

 

Kader: Monique Bloemen-Wochnik, Jana Borgmann, Nicole Dercks, Sabine Janssen, Sarah Jovic, Astrid Koenen, Marion Kösters, Carla Müller

08.10.2017 Spielbericht von Trainer Claus Brendgen: TSV Weeze - BW Dingden II 0:3 (15:25, 14:25, 21:25)

Es war, wie ich es leider schon vor dem Spiel befürchtet hatte - wir sind an unserer schlechten Annahme gescheitert. Das Fehlen der Stammspielerinnen konnte nicht aufgefangen werden.
Im 1. Satz verlief das Spiel bis zum 6:6 noch sehr ausgeglichen. 5 Minuten Tiefschlaf in der Annahme und es stand 6:19. Da konnten wir dann nur noch Ergebniskorrektur betreiben. Keine Spielerin fand in dieser Phase den Mut, Verantwortung zu übernehmen und das geht in der Verbandsliga nicht.

Leider besserte sich das auch in Satz zwei nicht: "Nimm du ihn, ich hab ihn sicher" war unser Motto in der Annahme, doch auch Aufschlag und Angriff blieben meist wirkungslos. Da gab es auch kaum Alternativen auf der Bank, um dem Geschehen eine Wende geben zu können. Zu diesem Zeitpunkt erreichte nur Sabrina Dreier ihre Normalform.

In Satz drei kamen Monique Bloemen-Wochnik im Zuspiel und Maren Sakowitz im Angriff zum Zuge. Zwar lagen wir wieder mit 8:14 und 10:19 zurück, doch endlich einmal zeigte mein Team, dass es nicht alles verlernt hatte und kämpfte sich auf 21:22 heran. Dann jedoch zog Dingden das Tempo wieder an und minimierte seine Fehlerquote in Aufschlag und Angriff und schon war das Spiel beendet.

Eine Lösung des Annahmeproblems muss in den nächsten Trainingseinheiten höchste Priorität haben, die Spielerinnen müssen aber auch beginnen, das anzunehmen und auch umzusetzen, was ihnen erklärt wird. Sonst sehen alle Spiele aus wie dieses.

04.10.2017 Vorbericht von Trainer Claus Brendgen: TSV Weeze - BW Dingden II

Das Spiel gegen die Bundesligazweitvertretung steht unter keinem günstigen Stern. Zuspielerin Annika Eller hat sich nach Bremen zum Studium verabschiedet und mit Astrid Koenen, Carla Müller, Jana Borgmann und Annalena Brendgen fehlen gleich vier gute Spielerinnen. So wird viel für mein Team davon abhängen, die Annahme kontrolliert zur Zuspielerin zu bekommen, um überhaupt ein Angriffsspiel inszenieren zu können. Zuletzt fehlte uns hier die Ruhe am Ball. Aufgrund unserer Aussenseiterposition wären wir mit einem Satzgewinn mehr als zufrieden.

30.09.2017 Spielbericht von Trainer Claus Brendgen: TSV Weeze - TC Gelsenkirchen 0:3 (21:25, 21:25, 20:25)

Satz eins begann mit einer Serie schwach angenommener Bälle. Den 7:11 Rückstand konnten wir danach nicht wieder aufholen, auch wenn der Spielaufbau solider wurde. Der Aufschlagdruck in dieser Liga ist wesentlich höher, da werden wir uns dran gewöhnen müssen und Lösungen erarbeiten.

Satz zwei begann wie der erste mit einem 0:5 Rückstand. Doch jetzt hatte sich das Team besser auf den Gegner eingestellt und konnte danach den Satz bis zum 19:19 offen gestalten. Eine schlechte Annahme, ein verschlagener Aufschlag und ein neben das Feld gesetzter Angruff und weg war der Satz. Leider hatte mein Team verpasst, sich in dieser Situation für die gute Leistung selbst zu belohnen.

Satz drei sag uns wieder mit 7:13 in Rückstand liegen, aber meine Mannschaft hatte jetzt gemerkt, dass an diesem Tag gegen die langen Spielerinnen aus Gelsenkirchen mehr zu holen war. Guter Spielaufbau und konsequente Ausnutzung der sich ergebenden Angriffsmöglichkeiten brachten uns mit 19:17 in Führung. Hier fehlt uns jetzt die Routine, das Ding in aller Ruhe zuende zu spielen und so waren es wieder 3-4 Patzer in der Annahme und auch dieser Satz war zu unseren Ungunsten gekippt.

Insgesamt habe ich eine deutliche Steigerung gegenüber dem letzten Spiel gesehen. Doch schon am nächsten Wochenende wartet der Bundesliganachwuchs aus Dingden auf uns - und da hängen die Trauben nochmal eine Etage höher.

27.09.2017 Vorbericht von Trainer Claus Brendgen: TSV Weeze - TC Gelsenkirchen

Am Samstag geht es zum ersten Heimspiel der Verbandsligasaison gegen den Mitaufsteiger aus Gelsenkirchen. Für uns ein richtungsweisendes Spiel und ein erster ernsthafter Test für eine Verbandsligatauglichkeit. Durch die Vorbereitungsturniere wissen wir, dass die Gelsenkirchenerinnen uns körperlich, aber nicht unbedingt spielerisch, überlegen sind. Wichtig wird sein, die Annahme stabiler nach Vorne zu bringen, als dies am ersten Spieltag der Fall war und vor allen Dingen, die hohe Anzahl einfacher Fehler möglichst zu minimieren. Zudem hoffen wir auf tolle Unterstützung des heimischen Publikums, um so noch einmal extra gepuscht zu werden.

24.09.2017 Spielbericht von Trainer Claus Brendgen: TSV Weeze - STV Hünxe 0:3 (14:25, 18:25, 24:26)

Wir sind bei unserem ersten Verbandsliga-Auftritt mit 2.0 in Führung gegangen und waren davon selbst so überrascht, dass danach wenig zusammenlief.

Der erste Pass kam nicht zur Zuspielerin und so litt unser Spiel an Überraschungsmomenten.

Zudem müssen sich meine Spielerinnen an das noch höhere Tempo gewöhnen, als es schon in der Landesliga gespielt wurde.

Am Satz 2 kamen wir besser ins Spiel, doch es passierte leider genau das, was ich schon in der Vorschau geschrieben hatte - einfache Feler werden in dieser Liga gnadenlos bestraft - und da haben wir zuviele von gemacht, um den Satz noch für uns entscheiden zu können.

Wie schon in der letzten Saison gab sich das Team jedoch kämpferisch und ließ sich vom 0:2 Rückstand nicht einschüchtern. Nach 2:8 Rückstand im 3. Satz kämpfte sich meine Mannschaft Punkt für Punkt bis zum 24:24 ran, um sich dann selbst mit zwei einfachen Fehlern um den Lohn der Arbeit zu bringen.

Im nächsten Heimspiel am 30.09. gegen Gelsenkirchen wartet noch viel Arbeit auf uns.

 

Kader:

Monique Bloemen, Jana Borgmann, Annalena Brendgen, Nicole Dercks, Lea Derrix, Sabrina Dreier, Sanine Janssen, Sarah Jovic, Marion Kösters, Carla Müller, Maren Sakowitz

19.09.2017 Vorbericht von Trainer Claus Brendgen: TSV Weeze - STV Hünxe

Am Wochenende startet die neue Volleyballsaison und zum ersten Mal in  der Volleyballvereinsgeschichte des TSV Weeze startet ein  Team in der Verbandsliga. Bei den Teams, die in dieser Liga am Start sind, fühlen wir uns so etwas wie das kleine gallische Dorf, das auszieht, den großen das Fürchten zu lehren. Ob uns das gelingt, wird sich in den nächsten Spielen zeigen. 

Die Vorbereitungsturniere haben gezeigt, an was wir noch arbeiten müssen, um das Abenteuer Verbandsliga zu einem positiven Ende zu bringen.

 

Drei Spielerinnen haben sich vor der Saison in den Mutterschutz begeben, dem mehrere Zugänge gegenüberstehen und so fahren wir mit einem noch nicht ganz eingespielen Kader zum ersten Auswärtsspiel am Samstag zum STV Hünxe, einem verbandsligaerfahrenen Team. Wichtig für uns wird sein, möglichst früh die Nervosität abzulegen und den Spielrythmus der letzten erfolgreichen Saison wiederzufinden.

Besonders unsere Angreiferinnen sind gefordert auch schlechter gespielte Pässe zu verwerten.

Fehlen werden Mittelblockerin und Spielführerin Astrid Koenen und Diagonalangreiferin Nicole Dreier, ein Fragezeichen steht noch hinter Zuspielerin Annika Eller, die an einer Fußverletzung laboriert. Auch Mittelangreiferin Annalena Brendgen geht mit Kapselproblemen am Daumen ins Spiel. 

Nicht gerade ideale Voraussetzungen für den Saisonstart. Ziel wird daher sein, zumindest einen Punkt aus Hünxe mitzunehmen.

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