TSV Damen I

Saison 2019/20:
Die 1. Damenmannschaft des TSV Weeze verjüngt sich

Nachdem sich einige Spielerinnen der 1. Damenmannschaft des TSV Weeze nach der letzten Saison aus familiären und zeitlichen Gründen, zumindest übergangsweise, aus dem aktiven Spielbetrieb verabschiedet haben, musste für die neue Saison 2019/2020 eine Lösung her.

Nach einigen produktiven Gesprächen beschloss man schließlich, die 1. Damenmannschaft mit der 2. Damenmannschaft zusammenzulegen. So kam es, dass das Durchschnittsalter der Spielerinnen schlagartig von rund 30 Jahre auf 24 Jahre gesunken ist.

Auch bei der Besetzung des Trainerpostens gibt es „frischen Wind“: Heidi Ham, zuvor Trainerin der 2. Damenmannschaft, übernimmt den Posten als „Cheftrainerin“ der 1. und gestaltet die Trainingseinheiten mit neuen Ideen und modernen Spielvariationen.
Selbstverständlich muss sich die Mannschaft erst noch finden, sodass wir zunächst die ein oder andere Niederlage in Test- oder auch Meisterschaftsspielen wegstecken mussten. Aber es ist von Spiel zu Spiel schon eine deutliche Verbesserung zu erkennen. Wichtig ist, dass meine Mädels immer am Ball bleiben und Spaß haben.“
Das haben „Heidi‘s Meisjes“ im letzten Meisterschaftsspiel gegen Voerde unter Beweis gestellt. Nach 5 endlos langen Sätzen, einer unglaublich kämpferischen Leistung, viel Durchhaltevermögen und vor allem einer Menge Spaß, konnte die verdiente Belohnung - der erste Saisonsieg - endlich gefeiert werden.

 

24.11.2018:

TSV Weeze - VC Essen Borbeck III 3:0

25:5 / 25:4 / 25:9

Aufstellung:
Marion Kösters, Carla Müller, Nicole Dercks, Lea Burschik, Astrid Joereßen, Sabrina Dreier, Steffi Gipmans, Katrin Kleintjes, Sabine Janßen, Sarah Gorthmans
Trainer:
Monique Bloemen
Gegen den Tabellenletzten Essen Borbeck IV gingen wir in Essen ans Netz.
Mit Zuspielerin Marion Kösters ging der erste Satz mit 25:4 an uns. Essen Borbeck IV konnte gegen unsere druckvollen Aufschläge nicht stand halten.
Der zweite und dritte Satz verliefen ähnlich, wir stellten in diesen zwei Sätzen immer wieder um, da es wie ein Vorbereitungsspiel für den kommenden Samstag gegen den Tabellendritten Essen Borbeck III sein sollte.
Mit diesem Sieg konnten wir uns den zweiten Tabellenplatz erobern, die nächsten drei Saisonspiele werden eine Richtlinie sein, wo die Reise für uns hingeht.
Am Samstag werden wir den ersten Gegner in eigener Halle empfangen.
 

17.11.2018:

TSV Weeze - TV Voerde 3:0             

25:17 / 22:25 / 25:14 / 25:17

Aufstellung:
Marion Kösters, Carla Müller, Nicole Dercks, Lea Burschik, Astrid Joereßen, Sabrina Dreier, Steffi Gipmans, Katrin Kleintjes, Sabine Janßen
Trainer:
Monique Bloemen
Nach langer Spielpause gingen wir in unser nächstes Meisterspiel gegen Voerde.
Wir wollte den Gegner direkt mit druckvollen Aufschlägen unter Druck setzen, dies gelang im ersten Satz auch.
Schnell führten wir mit 7:0. Trotz personeller Umstellung mit Steffi Gipmans (wieder zurück im Kader) über den Außengriff gewannen wir den ersten Satz 25:17.
Hochmotiviert gingen wir in den zweiten Satz. Wieder begannen wir mit starken Aufschlägen und zwangen Voerde unser Spiel auf, führten somit bis zur Satz Mitte.
Aber leider schafften wir es nicht, den Sack zu zu machen und musste den Satz 22:25 an Voerde abgeben. Total unnötig.
Mit einem Wechsel auf der Zuspieler Position ging der dritte Satz wieder mit 25:17 an uns. Durch gute Abwehr- und Blockarbeit war der Satzgewinn verdient.
In Satz vier führten wir mit 20:12, aber auch in diesem Satz zeigte uns Voerde wieder schnell, wie leicht wir aus den Konzept zu bringen sind und holte sich Punkt für Punkt. Wir rappelten uns aber noch mal kurz auf und gewann zum Wohl der Trainerin mit 25:17.
 

06.10.2018:

TSV Weeze - TV Sevelen 3:0           

26:24 / 25:22 / 25:18

Aufstellung:

Lea Burschik, Nicole Dercks, Sarah Gorthmanns, Astrid Joereßen, Carla Müller, Maren Sakowitz, Nicole Dreier, Sabine Janßen, Marion Kösters, Sabrina Dreier

Trainer:
Monique Bloemen-Wochnik

Am heimischen Netzt gingen wir mit Zuspielerin Müller ins Spiel. Die Vorgabe von Trainerin Monique Bloemen-Wochnik war, mit druckvollen Aufschlägen und variablem Spiel den TV Sevelen unter Druck zu setzten. 

Im ersten Satz war das Spiel sehr ausgeglichen, bis zum Spielstand von 14:12. Sarah Gorthmanns ging bei diesem Spielstand zum Aufschlag und legte eine kleine Aufschlagserie hin zum Spielstand 13:21. Der TV Sevelen kämpfte sich danach wieder Punkt für Punkt ran. 
Wir wackelten und wieder schlichen sich einzelne Fehler ein. TV Sevelen hatte schon einen Satzball, doch durch zwei starke Aufschläge von Carla Müller blieb der Satzgewinn bei uns. 
Mit gleicher Aufstellung gingen wir in Satz zwei. Hier war das Spiel von beiden Mannschaften wieder sehr ausgeglichen, TV Sevelen trumpfte immer wieder durch Ihre guten Mittelangreifer auf. Wir ließen uns davon nicht beirren und gewann den zweiten Satz.
Im dritten Satz agierten wir mit gutem Block durch die Mitte und machten unsere Punkte. 
Durch eine gute Mannschaftsleistung holten wir uns den zweiten Saisonsieg.

 

29.09.2018:

TSV Weeze - Verberger TV 2:3         

25:22 / 25:20 / 17:25 / 14:25 / 10:15

Aufstellung:
Lea Burschik, Nicole Dercks, Sarah Gorthmanns, Astrid Joereßen, Carla Müller, Maren Sakowitz, Annelie Schon, Nicole Dreier

Trainer:
Monique Bloemen-Wochnik

Mit reichlich Motivation reisten wir zum Verberger TV und nahmen uns einen Punkt mit. 

Im ersten Satz mit neuer Zuspielerin Carla Müller fanden wir nicht in unser Spiel, schnell lagen wir 5:9 zurück. Uns unterliefen in der ersten Satzhälfte zu viele Fehler beim Angriff und beim Aufschlag. Nachdem wir endlich Druck mit unseren Aufschlägen machen konnten, fand der Verberger TV nicht mehr in sein Spiel. Wir gewannen immer mehr an Vertrauen und kamen immer besser ins Spiel. Durch eine gute Annahme war es möglich über alle Postionen einen guten und variablen Angriff auszuführen, der Satz ging mit 25:22 an uns. 
Schnell lagen wir im zweiten Satz mit 1:9 zurück, nach der zweiten Auszeit der Trainerin Monique Bloemen-Wochnik sowie durch eine Aufschlagserie durch Lea Burschik sind wir aber wieder ins Spiel gekommen. Endlich konnten wir den Gegner durch gute Abwehr und durch Kampfgeist unter Druck setzen. Dieser Satz war von langen Ballwechseln geprägt und wir gewannen diesen mit 20:25. 
Leider kamen wir im 3. und 4. Satz nicht mehr an die Leistungen der beiden vorangegangenen Sätze ran, wir bauten den Verberger TV mit unseren Eigenfehlern auf. Unser Block war meistens zu spät, so dass es für die Feldverteidigung oft schwer war einen sauberen Pass zu spielen. Die Sätze gingen 17:25 und 14:25 an den Verberger TV. 
Der fünfte Satz sollte die Entscheidung bringen, beide Mannschaften haben bis zu diesem Zeitpunkt auf hohem Niveau gespielt. Wir trumpften direkt auch mit guten Aufschlägen und konzentrierte Leistung auf. Aber der Verberger TV lies sich davon nicht beeindrucken und sammelte Punkt für Punkt. Schnell lagen wir mit 9:12 zurück, der Verberger TV gewann den Satz und das Spiel.

Diese Spiel war von beiden Seiten ein Volleyball mit vielen langen Ballwechseln, riesigem Kampfgeist und tollen Spielzügen.

Wir hoffen auf eine volle Halle am Samstag die uns unterstützt und wir wieder ein gutes Spiel abliefern können.

 

22.09.2018:

TSV Weeze - MTV Union Hamborn 3:1     

27:25 / 15:25 / 25:20 / 25:22

Aufstellung:

Lea Burschik, Sabrina Dreier, Sarah Gorthmanns, Sabine Janßen, Astrid Joereßen, Carla Müller, Maren Sakowitz, Marion Kösters

Trainer:

Monique Blomen-Wochnik

Der erste Sieg am ersten Spieltag in der Landesliga nach dem Abstieg aus der Verbandsliga war für uns sehr wichtig.

Im ersten Satz überzeugten wir mit guter Annahme sowie Angriffen. Der MTV Hamborn hatte bis zum Spielstand 20:15 kein Chance ins Spiel zu kommen. Durch eine starke Aufschlagserie vom MTV Hamborn wackelte unsere Annahme, wir konnten aber einen Satzerfolg von 27:25 retten.
Der zweite Satz wurde komplett verschlafen, Hamborn drückte uns ihr Spiel auf und die Mittelangreifer vom Gegner waren nicht in den Griff zu bekommen. Der Satz ging
deutlich mit 15:25 an die Hamborner.
Im dritten Satz fanden wir wieder zu unserem Spiel und zeigten Stärke in Annahme und Angriff. Dabei überzeugte Sarah Gorthmanns die durch Ihre Angriffe viele Punkte sammelte. Der Satz ging mit 25:20 an uns.
Auch im vierten Satz haben wir den Gegner mit starken Aufschlägen unter Druck gesetzt, Hamborn kam
nur selten zum Spielaufbau. Beim Spielstand von 18:19 musste Trainerin Monique Bloemen-Wochnik eine
Auszeit nehmen, da zu viele Konzentrationsfehler sowie auch Nervosität aufkam. Nach einer deutlichen Ansprache waren wir wieder bei der Sache und der Satz ging mit 25:22 an uns.

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26.02.2018: 
TSV Weeze - TuS Lintorf 0:3
14:25 / 5:25 / 15:25
Das Spiel startete zunächst relativ ausgeglichen, doch schnell zeigten die Damen des TuS Lintorf, weshalb sie in der oberen Hälfte der Tabelle der Verbandsliga mitspielen.
Es gab zwar das ein oder andere Mal Gegenwehr seitens der Damen des TSV Weeze und auch bis zum 13:18 war der erste Satz noch lange nicht abgeschrieben, doch dann riss der Faden und die Damen aus Lintorf konnten den ersten Satz locker mit 14:25 für sich entscheiden.
Im ersten Satz war das Potenzial der Weezer Damen noch in einigen Spielzügen deutlich zu erkennen. Dies lässt sich vom zweiten Satz leider nicht behaupten. Hier lief von der Abwehr, übers Zuspiel bis zum Angriff nichts. Im Gegensatz zu dem Team auf der anderen Spielfeldhälfte. Die Damen des TuS Lintorf drehten ordentlich auf und vor allem die stabile Abwehr sowie der nahezu unüberwindbare Block ließen nicht viel Spielraum für einen Gegenangriff. Die Weezer Damen wirkten regelrecht erstarrt und somit ging der zweite Satz deutlich mit 5:25 an den TuS Lintorf.
Die Damen des TSV Weeze waren sich einig diesen Satz schnell abzuhaken und so ging es voll motiviert in Satz 3. Dieser lief ähnlich ab wie der erste Satz, so zeigten die Weezer Mädels des Öfteren was in ihnen steckt. Doch vor allem längere Spielzüge, die dann am Ende meist an den TuS Lintorf gingen oder auch viele Eigenfehler der Weezer Mädels nagten am Selbstbewusstsein und so ging auch der dritte Satz mit 15:25 verdient an den TuS Lintorf.
Auch Monique Bloemen-Wochnik, die das Weezer Team vom Spielfeldrand coachte war sich sicher: „TuS Lintorf war auf jeden Fall die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen. Aber es steckt so viel mehr Potenzial in uns. Wir müssen einfach mehr an uns glauben und selbstbewusster auftreten.“
Hierbei waren sich die Damen des TSV Weeze einig: Beim letzten Heimspiel in der Verbandsliga (Samstag, den 03.03.2018 um 15 Uhr im August-Janssen-Sportzentrum in Weeze) gegen Essen-Borbeck II wollen wir den treuen Zuschauern und vor allem auch uns selbst noch mal zeigen was in uns steckt und alles geben.
 
19.02.2018: 
TSV Weeze - DT Ronsdorf 0:3
23:25 / 18:25 / 20:25
Mit Anpfiff des Spiels zeigte die TSV-Auswahl sofort starken Willen, dem DT Ronsdorf dieses Spiel nicht einfach so zu überlassen, wie es die Tabelle vielleicht vermuten lassen könnte. Auf Augenhöhe verlief der erste Satz, in dem sich kein Punkt geschenkt wurde. Druckvolle Aufschläge und eine starke Abwehr konnte der TSV zeigen, bis der Satz mit 25:23 an den Tabellendritten Ronsdorf ging. Auch der Start in Satz zwei war überzeugend. Jedoch setzte sich Ronsdorf Mitte des Satzes vom TSV ab und gab die Führung nicht mehr aus der Hand und gewann den Satz mit 25:18. Nach dem Seitenwechsel und guten Worten von der Trainerbank wurde Satz Drei in Angriff genommen. Immer wieder ausgewogen und heiß umkämpft ging es auch hier bis zum 16:11 zu. Diesen 5 Punktevorsprung gab der DT Ronsdorf nicht mehr ab und entschied den Durchgang mit 25:20 für sich.
Trotz knapper Besetzung konnte man dem TSV anmerken, dass ein „Aufgeben“ mit dem feststehenden Abstieg keine Option ist. Auch die Verabschiedung in dieser Woche vom Trainer Claus Brendgen tat dem Willen noch Alles zu geben keinen Abbruch.
Sonntag ging es zum Bezirkspokalspiel gegen den Tabellenersten der Landesliga TV Königshardt in Oberhausen. Aus verschiedensten Gründen konnte der TSV hier auch nur mit einer knappen, fast gleichen Besetzung wie am Vortag anreisen. Es wurde stark aufgespielt jedoch steckte das Spiel vom Vortag in den Knochen und der TSV musste sich mit einer 3:1 Niederlage aus dem Bezirkspokal verabschieden. In beiden Spielen wurde die erste Mannschaft mit Spielerinnen der zweiten Mannschaft (Lara Merta und Jacqueline Borrenbergs) unterstützt.
 
28.01.2018: 
TSV Weeze - DJK Rheinwacht Neuss 0:3
16:25 / 20:25 / 17:25
Es war leider nicht der große Kampf um die letzte Chance diese Liga erhalten zu wollen. Nachdem es zu Beginn der Rückrunde noch so aussah, als wenn da noch etwas möglich wäre, mussten wir gegen Neuss leider erkennen, dass das Kapitel Verbandsliga für uns erledigt ist. Die Anzahl der einfachen Fehler war in diesem Spiel so hoch wie noch nie, obwohl wir uns eigentlich viel vorgenommen hatten.
Eine Aufschlagserie in Satz 1 von 5:9 auf 6:16 war bezeichnend, dass wir es nicht umgesetzt bekommen, ein Spiel von anfang an konzentriert anzugehen. Zwar kämpften wir uns noch auf 16 Punkte heran, doch schon in diesem Satz war die Fehlerquote im Außenangriff so enorm hoch, dass wir diese Ausfälle nicht mehr kompensieren konnten. Mit Auszeiten bei 4:8 und 8:18 habe ich noch zweimal versucht, die Lücken in der Neusser Abwehr meinem Team klarzumachen, doch uns gelangen kaum konsequente Angriffe, um das auch umzusetzen.
Satz 2 sah dann wesentlich besser aus und wir konnten 12:10 in Führung gehen und bis zum 19:19 das Spiel offen gestalten. Es war aber nichts zwingendes in unserem Spiel und mehrere Fahrkarten im Angriff waren dann auch das Ende diesen Satzes. Neuss brauchte selber nicht viel dazu zu tun und hatte auch keine überragenden Spielzüge, doch an diesem Tag reichte einfacher 08/15 Volleyball, um uns in Annahme und Angriff den Zahn zuziehen. Mit Block und Feldabwehr war ich durchaus zufrieden und das, was zur Zuspielerin kam, wurde auch gut verteilt. Allein an diesem Tag war das Spielfeld an den Seiten und am Ende 10 cm zu kurz für uns - denn in der Region landeten die meisten Angriffe über Außen und z.T. auch über die Mitte.
Satz 3 war fast eine Kopie des Zweiten. Bis Mitte des Satzes hatten wir toll mitgehalten, um dann Punkt für Punkt die Neusserinnen davonziehen zu lassen. Man konnte die Ratlosigkeit bei Trainer und Team schon spühren, wenn du immer wieder selbst fast unmögliche Bälle in der Abwehr holst, um dann den Ball nicht auf der anderen Seite des Netzes unterzubringen bzw. nach einem gewonnen Punkt den Aufschlag nicht rüberbekommst. Ab jetzt kann es eigentlich nur noch besser werden.
 
21.01.2018:
TSV Weeze - SV BW Dingden II 0:3
8:25 / 20:25 / 20:25
Zwar hatte sich nach Sabrina Dreier (Arbeit) auch noch Lea Derrix krankheitsbedingt abgemeldet, wodurch zwei gute Angreiferinnen fehlten, doch eigentlich hat mein Kader die Qualität, soetwas wegzustecken. Es war das erste mal nach langer langer Zeit, dass es kein Aufbäumen nach einem Rückstand gab und selbst in den Sätzen, in denen wir immer knapp dran waren fehlte der letzte Wille zur positiven Entscheidung.
Satz eins begann eigentlich für uns als "Langsamstarter" gar nicht so schlecht und bis zum 5:6 sah es noch so aus, als wenn heute ein Satz zumindest zu holen wäre. Doch dann fingen wir uns eine Serie zum 5:18 ein, bei der kein einziger Pass verwertbar zur Zuspielerin kam. So konnten sich unsere Angreiferinnen auch kaum in Szene setzen. Da merkte ich schon ein wenig, dass heute etwas anders war, als noch in den letzten Begegnungen.
In Satz zwei habe ich umgestellt und Astrid Koenen von der Mitte auf die Diagonalposition beordert. Auf der Mitte spielte jetzt Youngster Annalena Brendgen und schon waren Block und Aufschlag wesentlich stabiler und es kamen auch wieder mehr Pässe bei der Zuspielerin an. 15:14 hatten wir noch geführt, als wir in alte - eigentlich schon vergessene - Muster zurückfielen und nach einem Punktgewinn den Aufschlag ins Netz setzen bzw. nicht auf den zuvor besprochenen Positionen in der Feldabwehr standen. Damit hatten wir uns selbst aus dem Rhythmus gebracht und Dingden zog Punkt für Punkt an uns vorbei. Dabei spielte der Gegner nichts Außergewöhnliches oder Überraschendes.
Bis Mitte des dritten Satzes war das Spiel wieder ausgeglichen. Erst bei 13:17 konnte sich der Tabellenzweite aus Dingden absetzen und seinen Vorsprung ins Ziel retten. Hier war in vielen Phasen des Spieles zu erkennen, dass wir eigentlich noch nie die Möglichkeit hatten, zwei- oder dreimal mit der gleichen Startsechs ins Spiel zu gehen. Nur so sind die kleinen, aber feinen Abstimmungsprobleme zu erklären.
Nächste Woche geht es jetzt zum Drittletzten Rheinkraft Neuss und da müssen wir dieses Spiel schnell wieder aus dem Kopf bekommen und unser Spiel machen, dass schlicht und ergreifend über den Kampf kommen muss. Ich hoffe, dass dann alle wieder an Bord sind.
 
14.01.2018: 
TSV Weeze - TC Gelsenkirchen 2:3
12:25 / 6:25 / 25:22 / 25:12 / 12:15
Die ersten beiden Sätze waren schneller vorbei, als sich einige Zuschauer hätten hinsetzen können. Kaum eine gelungene Blockaktion und somit stand auch unsere Feldverteidigung immer wieder auf verlorenem Posten. Über 9:4 und 16:6 kam Gelsenkirchen zu Satzgewinn Nummer 1, ohne das wir im Stande waren, großartig Gegenwehr zu leisten.
In Satz 2 sind wir im Angriffswirbel der Gelsenkirchenerinnen regelrecht untergegangen. Bis zum 5:5 sah es noch recht ordentlich aus, doch weder Auszeiten noch Spielerwechsel brachten einen Erfolg. Block und Abwehr fanden keine Möglichkeit, dem Gegner etwas entgegen zu setzen. Wer zu diesem Zeitpunkt zu mir gesagt hätte, wir holen hier noch einen Punkt, den hätte ich müde angelächelt.
Doch genau das passierte im dritten Satz. Gelsenkirchen im Siegestaumel ließ nach und wir nutzten konsequent diese Schwäche aus. Jetzt waren wir es , die mit gutem Kombinationsvolleyball den gegnerischen Block ein ums andere Mal ins leere laufen ließen. Das erste Pass stimmte, die Aufschläge hatten nun endlich den richtigen Druck und Marion Kösters konnte ein gutes Angriffsspiel aufziehen. Ließ eine Angreiferin von uns nach, kam die nächste Spielerin von der Bank und machte ihre Punkte. So waren wir nur schwer auszurechnen. Bei 13:11 konnten wir uns absetzen und die Führung bis zum 22:15 ausbauen. Doch Gelsenkirchen kam noch einmal auf 21:22 heran, weil wir fast vergessen hätten, den Sack zu zumachen. Mit etwas Glück zum Ende hin ging der Satz an uns und meine Damen merkten jetzt endlich, dass da noch mehr zu holen ist.
In Satz 4 ein umgekehrtes Bild der ersten beiden Sätze. Konzentriert legten wir nach und Gelsenkirchen bekam unsere Angreiferinnen nicht mehr in den Griff. 12:8 war der Zwischenstand und als jetzt auch noch nahezu jeder Ball in der Feldabwehr geholen wurde, brachen die Gelsenkirchenerinnen ein. Deutlich mit 25:12 ging der Satz an uns. Den Punkt hatten wir schon einmal sicher.
Jetzt wollten wir mehr, doch 3 Aufschlagfehler in einem Satz, der nur bis 15 Punkte geht, waren im Endeffekt zuviel. Bis auf 14:9 konnte Gelsenkirchen die Führung peu a peu ausbauen, brauchte dann aber 4 Satzbälle um den Sieg unter Dach und Fach zu bringen.
Klar ist dieser eine Zähler für uns im Endeffekt zu wenig, doch wie schon gegen Hünxe, so konnten wir uns auch in diesem Spiel (Hinspiel 0:3 verloren) wieder erheblich steigern.
Am nächsten Wochenende beim Heimspiel müssen wir aber definitiv früher wachwerden, nur so ist dann wieder was für uns drin.
 
17.12.2017: 
TSV Weeze - STV Hünxe  1:3 
25:19 / 17:25 / 16:25 / 14:25
Zum Abschluss des Jahres 2017 haben wir noch einmal ein richtig großes Spiel geliefert. Dem ungeschlagene Spitzenreiter aus Hünxe haben wir alles abverlangt.
Im ersten Satz legten wir los wie die Feuerwehr. Zu diesem Zeitpunkt hatte Hünxe nicht den Hauch einer Chance und war mehr als überrascht, was der Tabellenvorletzte da an Feuerwerk abbrannte. Aus einer stabilen Annahme und variablem Zuspiel heraus haben unsere Angreiferinnen über Mitte und Außen ein ums andere Mal punkten können. Eine nahezu fehlerlose Vorstellung endete dann mit dem hochverdienten Satzgewinn zum 25:19.
Bis zum 9:9 in Satz 2 sah alles so aus, als wenn der Tabellenführer heute die ersten Punkte lassen würde. Doch dann fingen wir uns eine Aufschlagserie zum 9:17. Das darf eigentlich nicht passieren, zumal wir bis dahin sehr solide gestanden hatten. Der Rest des Satzes blieb dann wieder ausgeglichen, ohne das wir dem Spiel noch einmal eine Wende geben konnten.
Im dritten Durchgang waren wir wieder lange oben auf und konnten das Spiel offen gestalten. Lange tolle Ballwechsel, die wir endlich auch für uns entscheiden konnten, prägten das Spiel. Bis 13:10 konnten wir die Führung halten. Doch plötzlich kam unser Aufschlag nicht mehr rüber und so wurden dem Gegner 5 Punkte geschenkt, für die er nichts tun musste. Zuviel für diese Liga und so ging leider auch der Satz nach beherztem Kampf mit 25:16 an Hünxe.
Der letzte Satz trübte dann ein wenig den tollen Gesamteindruck, den mein Team bis dahin hinterlassen hatte. Zuviel Unsicherheit in der Annahme und viele überhastete Aktionen im Spielaufbau führten Hünxe nun endgültig auf die Gewinnerstraße. Zwar machten wir aus einem 0:6 Start noch ein 4:6, doch bei 11:13 hatten wir wieder eine unserer berühmt berüchtigten Auszeiten auf dem Feld und als wir uns gefangen hatten, war es zu spät. Ein 11:22 war nicht mehr aufzuholen, auch wenn meine Spielerinnen weiterhin alles versuchten, das Ergebnis freundlicher zu gestalten. So lässt sich das Fazit ziehen, dass wir im Block, Angriff und Feldverteidigung mit jedem Gegener auf Augenhöhe agieren, in Annahme und Aufschlag aber immer wieder durch einfache Fehler den Gegner ins Spiel bringen.
Trotz des Tabellenplatzes macht es mir aber enormen Spass den Damen zu zusehen, wie sie sich in dieser Liga präsentieren. Jetzt geht es erst einmal in die Winterpause und dann werden wir wieder versuchen, jedes Spiel zu gewinnen.
 
10.12.2017: 
TSV Weeze - SV Bayer Wuppertal 1:3
14:25 / 16:25 / 25:17 / 20:25
Es ist zur Zeit zum Mäusemelken. Zwar bekommen wir immer wieder viel Lob von unseren Gegnern und anderen Trainern, dass wir ein tolles Spiel abliefern würden, die Punkte nimmt aber leider immer der Gegner mit nach Hause. So war es auch dieses Mal wieder.
Recht gut sind wir in den 1. Satz gestartet und konnten uns eine 8:6 Führung erarbeiten, als dann ein Bruch durch unser Spiel ging und wir beim Stand von 10:12 eine mit vielen Fehlern behaftete "Auszeit" auf dem Feld nahmen. Dann stand es plötzlich 10:20 und alles erinnerte mich an die zwei Gesichter meines Teams. Vor heimischer Kulisse muss man eigentlich couragierter auftreten. Doch unser altes Leid kam wieder zu Tragen und ein leichter Fehler reihte sich an den nächsten. Über die Mitte bekamen wir die baumlangen Damen aus Wuppertal nicht in den Griff und unser Spiel war viel zu langsam, um den Wuppertaler Block in Verlegenheit zu bringen. Ein 14:25 Satzverlust war die Quittung.Satz zwei begannen wir endlich druckvoll und konnten schnell mit 8:1 in Führung gehen, als sich Hauptangreiferin Carla Müller eine böse Handverletzung zuzog. Unter diesem Schock kam mein Team nicht mehr richtig in Schwung und lag plötzlich 9.14 hinten. Erst jetzt hatten wir diesen Unfall ein wenig verdaut, doch die letzte Konzentration war nicht mehr da, um diesen Satz noch drehen zu können. 16:25 war nach gutem Start ein bitterer Rückschlag. Umstellungen in Zuspiel und auf der Mitte wurden nötig.
Wer in Satz drei geglaubt hätte, dass bei uns die Messe gelesen sei, der wurde eines Besseren belehrt. Endlich agierten meine Damen kompakt in der Abwehr, als der jetzt vieleschöne Angriffe inszeniert wurden. Und da zeigte sich wieder einmal, dass wir nicht aus Zufall aufgestiegen sind, sndern jedem Gegner Paroli bieten können.
Oft hindert uns die Angst vor der eigenen Courage daran. Jetzt aber fassten wir uns ab der Satzmitte ein Herz und kämpften die Wuppertalerinnen in packenden Ballwechseln nieder. Bei 14:13 für Wuppetal legten wir endgültig den Hebel um und überzeugten mit druckvollen Aufschlägen und variantenreichem Spiel. Der 25:17 Satzgewinn war die Belohnung.
Satz vier war nichts für schwache Nerven. Viele Punkte waren erst nach 10 bis 12 Ballwechseln ausgespielt. Leider machten wir in diesem Satz immer dann einen leichten Fehler - Aufschlag verschlagen oder den Angriff ins Aus gesetzt - wenn wir die Chance gehabt hätten, uns abzusetzen. So ging es bis 2020 hin und her ohne das ein Team sich Vorteile verschaffen konnte. Beide Abwehrreihen leisteten Schwerstarbeit und verhinderten immer wieder, dass der Ball zum Punkt auf den Boden viel. Bei diesem Spielstand war es wieder so einendlos langer Ballwechsel als wir unsbedrängt den Ball ins Aus baggerten. Danach brach unser Widerstand zusammen. Statt 21:20 für uns gingen die Wuppertalerinnen in Führung. Bei uns war danach die Luft raus.
Mal wieder toll ins Spiel zurückgekämpft und mal wieder stehen wir mit leeren Händen da. Dabei habe ich großen Respekt vor meiner Mannscahft, dass sie sich nach der schlimmen Verletzung doch noch aufgerappelt hat und den zahlreichen Zuschauern ein tolles Spiel gezeigt hat, wenn auch ohne Happy End. 
Am nächsten Wochenende empfangen wir Zuhause den ungeschlagenen Tabellenführer aus Hünxe. Für uns ausnahmsweise kein Endspiel, denn da können wir nur gut gegen aussehen.

26.11.2017:
TSV Weeze - VC Essen-Borbeck II 3:1
23:25 / 25:20 / 25:15 / 25:20
Der Bock ist umgestoßen. Endlich konnten wir unsere gute Leistung auch in drei Punkte ummünzen. Nachdem wir unter der Woche am Spielsystem gebastelt hatten, konnten wir es auch im Spiel umsetzten.
Satz 1 begann noch etwas vogelwild im Angriff, indem wir viele Bälle übermotiviert ins Aus, den Block oder ins Netzt setzen. So kam es, dass aus einem 10:11 ein 10:16 wurde. Trotzdem war schon zu spüren, dass da heute was geht. Im Angriff wurde von da an konzentrierter gespielt und wir konnten uns Punkt für Punkt rankämpfen. Bei 22:23 waren wir wieder dran, doch ein Aufschlagfehler und ein guter Borbecker Angriff brachten den 23:25 Satzverlust.
Im nächsten Satz steigerte sich mein Team mehr und mehr. Die Annahme stand und die Borbecker Angriff konnten immer wieder durch eine tolle Feldabwehr entschärft werden. So gingen wir schnell mit 12:6 in Führung. Eine Serie von Aufschlagfehlern führte allerdings dazu, dass wir uns nicht weiter absetzen konnten, sondern das die Essenerinnen mehr und mehr aufholten. Bei 20:23 waren sie schon nah dran, doch zwei sauber herausgespielt Angriffe brachten die Entscheidung.
Und meine Mannschaft hatte jetzt Blut geleckt und gemerkt, dass wir auch spielerisch selbst schwierigste Szenen lösen konnten und diese in Punkte ummünzen konnten. Schon früh in diesem Satz konnten wir uns mit 8:5 absetzen und steigerten diese Führung über 17:9 und 22:12 zum letztendlichen Gewinn des 2. Satzes mit 25:15. Der erste Paß stand in diesem Satz und aus einem guten Zuspiel sammelten die Angreiferinnen eine Punkt nach dem anderen. In dieser Phase hatten die Borbeckerinnen keine Chance unser Spiel in irgendeiner Weise etwas entgegen zu setzen. Damit hatten wir einen Punkt sich. Da aber in dieser Liga zwischen Platz 2 und 8 jeder gegen jeden gewinnen kann, war es nötig, heute einen Dreier einzufahren, um den Anschluss nicht endgültig zu verlieren.
So ging es in den 4. Satz. Wir wussten um was es ging und spielten nicht mehr so locker wie in den Sätzen zuvor. Zwar erspielten wir uns eine 9:6 Führung, doch Essen blieb dran und versuchte seine letzte Chance zum Punkt- und evtl. Spielgewinn zu nutzen. Lange Ballwechsel konnten mal für die eine, dann wieder für die andere Seite entschieden werden. Letzte Woche hätten wir wohl noch den Kürzeren gezogen, doch am Samstag stand eine andere Mannschaft auf dem Feld, wo jede hellwach war und die Fehler der Mitspielerinnen ausbügelte. Bei 16:17 war Borbeck wieder dran, doch diesesmal ließen wir uns nicht mehr aus der Ruhe bringen. Eine letzte Auszeit bei 22:19 Führung und ein daran anschließender Aufschlagfehler der Essenerinnen brachten die endgültige Entscheidung. Endlich hatten wir uns für unsere tollen Leistungen mit einem Dreier belohnt
In diesem Spiel wurde besonders deutlich, dass wir langsam neben den kämpferischen Elementen auch die spielerischen besser entwickeln. Da unser Angriff schon unser Prunkstück ist, müssen wir weiter an der Sicherung und Feldabwehr, aber auch am Block arbeiten, um dem ein oder anderen Favoriten auch mal ein Bein stellen zu können. Zum jetztigen Zeitpunkt war die Freude erst einmal groß, den ersten Verbandsligasieg in der Weezer Vereinsgeschichte eingefahren zu haben und der Wille, dem noch einige folgen zu lassen.
 
19.11.2017: 
TSV Weeze - TuS Lintorf 0:3
17:25 / 12:25 / 17:25
Es war das erste von drei "Big-Point-Spielen", doch die Spielerinnen schienen das nicht realisiert zu haben. Wir haben gespielt wie eine "Novemberdepression" - kein Stellungsspiel, keine Durchschlagskraft und null Kämpferherz. Wer mein Team in den letzten beiden Spielen gesehen hatte, hätte es nicht für möglich gehalten, dass das die Mannschaft ist, die den Tabellenzweiten und -dritten in den 5. Satz gezwungen hatte. Es war, als wäre die komplette Volleyballfestplatte gelöscht.
In Satz eins hatten wir bis zum 14:16 noch gut mitgespielt, doch schon da war zu erkennen, dass das Stellungsspiel in der Annahme ungenügend war und sich das über Zuspiel und Angriff leider fortsetzte. Zu diesem Zeitpunkt haben wir noch von den Fehlern der Lintorferinnen gelebt. Als deren Aufschläge jedoch regelmäßig rüberkamen (und das nicht unbedingt druckvoll) brachen wir auseinander. Der 17:25 Satzverlust war die logische Konsequenz.
Satz zwei kam neues Personal von der Bank, um dem letargischen Spiel vielleicht eine Wende zu geben. Bei 5:5 bzw. 7:13 fingen wir uns jedoch zwei Aufschlagserien ein, von denen sich mein Team nicht mehr erholte. Die angesteuerten drei Punkte und der damit verbundene Anschluß an Platz 8 waren weg.
Doch noch waren wenigestens zwei Punkte möglich, wenn die nächsten drei Sätze gewonnen würden. Dass das meine Mannschaft kann, hat sie schon des öfteren Bewiesen. Tatsächlich starteten wir konzentriert in diesen Satz und führten verdient 13:8. Dann jedoch gab es immer mehr Fahrkarten im Aufschlag und über die Mittelposition und auch die Außenangreiferinnen blieben immer häufiger am Lintorfer Block hängen. Mehrere Spielerwechsel und Auszeiten verpufften. Bis zum 15:15 konnten wir das Spiel noch offen halten, dann waren die Spielerinnen der eigenen Nervosität nicht mehr gewachsen. Zum ersten Mal in dieser Saison ließ sich mein Team einfach hängen. Ohne große Gegenwehr brachten die Lintorferinnen den Satz mit 25:17 nach Hause und konnten verdient und ausgelassen diesen Sieg feiern.
Für uns bedeutet das noch mehr Druck bei den letzten beiden Hinrundenspielen, wollen wir nicht schon zu früh zum Relegationsplatz abreißen lassen.
 
12.11.2017:
TSV Weeze - DT Ronsdorf 2:3
14:25 / 25:21 / 25:12 / 20:25 / 16:18
Was zuerst aussah, als wenn es ein einsetiges Spiel zu Gunsten des mit Aufstiegsambitionen zu uns gekommenen Tabellendritten DT Ronsdorf werden würde, entpuppte sich zu einem hochklassigen Verbandsligakrimi. Ihren ersten Auftritt als Libera hatte die frühere Verbandsligaspielerin Sabine Brendgen.
Satz 1 ist schnell erzählt. Bis zum 8:8 hielten wir gut mit. Doch dann bekamen wir die Angriffskombinationen von Ronsdorf nur so um die Ohren geschlagen. Zu diesem Zeitpunkt war noch zu erkennen, warum dieses Team aufsteigen will. Uns sie dachten wohl auch, dass es ein gemütlicher Nachmittag für sie sein sollte.
Dem war allerdings nicht so, denn in Satz 2 zeigte mein Team ein ganz anderes Gesicht. Sehr gut kam die Annahme zur Zuspielerin und Marion Kösters konnte ein variables Angriffsspiel aufziehen. Der Schock saß tief beim Gegner. Zwar lagen wir noch mit 5:8 in Rückstand, doch eine gute Aufschlagserie durch Mannschaftsführerin Astrid Koenen brachte uns mit 12:8 in Führung. Das Spiel wogte hin und her und so war Ronsdorf bei 18:19 wieder vorne. Doch mein Team ließ sich davon nicht beeindrucken und kratzte jeden noch so unmöglichen Ball vom Boden und brachte ihn beim Gegner unter. Der 25:21 Satzausgleich war verdient.
Was in Satz 3 passierte, hatte der Ronsdorfer Trainer wohl so noch nicht erlebt. So ließ er seine Spielerinnen in der Auszeit Sprints machen, statt Anweisungen zu geben. Was war passiert? Unsere Angreiferinnen Carla Müller, Lea Derrix und Jana Borgmann spielten sich in einen richtigen Tausch. Jeder Schuss ein Treffer würde man wohl so sagen. Dabei wurden selbst die unmöglichsten Bälle mit einer solchen Ruhe zu Ende gespielt, wie ich es von meinem Team in dieser Saison noch nicht gesehen hatte. Hochverdient war der klare 25:12 Erfolg in Satz 3 und Ratlosigkeit trat beim Gegner ein.
Satz 4 brauchte bis zum 16:16 ein für die Zuschauer hochklassiges Volleyballspiel. Auf beiden Seiten schenkte man sich jetzt nichts mehr un es kam zu Ballwechseln die 3-4 Minuten dauerten ehe es zu einem Punkt kam. Doch dann kam der Bruch bei uns im Spiel. 4 Fahrkarten im Angriff und Unkonzentriertheit am Aufschlag ließen den Satz mit 20:25 an Ronsdorf gehen.
"Bricht mein Team jetzt in Satz 5 ein, da es so nah am Spielgewinn war und es trotzdem nicht geschafft hatte" war mein erster Gedanke. Doch schnell verflog dieser Gedanke, denn was jetzt folgte war nichts für schwache Nerven. Ewig lange Ballwechsel bedingt durch fantastische Abwehraktionen hüben wie drüben zeigten ein Verbandsligaspiel auf höchstem Niveau. Bei Seitenwechsel lagen wir noch 7:8 zurück, doch aufgeben gibt es bei uns nicht.
Zweimal standen wir am Ende vor dem Sieg (bei 15:14 und 16:15), doch konnten wir die Tür zum Spielgewonn nicht aufstoßen. Hier war ein kleiner Unterschied zwischen uns und Ronsdorf dann doch zu erkennen und der beschwerte dem Tabellendritten den hart erkmpften Sieg - es fehlte an der Cleverness den letzten Punkt in Ruhe zu versenken.
Die nächsten 3 Spiele werden jetzt richtungsweisend für uns sein, denn es geht gegen Teams der unteren Tabellenhälfte. Die müssen wir gewinnen, um Anschluss zu halten. Wie wichtig dabei eine gute Annahme ist, hat das Spiel gegen Ronsdorf gezeigt. Wenn wir das in den nächsten drei Spielen wieder so umsetzen können, muss der erste Sieg folgen. Denn den Respekt in dieser Liga haben wir uns schon erspielt.
 
23.10.2017:      
TSV Weeze - DJK Rheinkraft Neuss II 2:3
28:26 / 15:25 / 25:23 / 18:25 / 11:15
Erst etwas zögerlich startete die Erste Damen Mannschaft des TSV Weeze am Samstagabend in das Spiel. Mitte des Satzes zeigte der TSV, warum sie berechtigt in diese Liga gehören.
Durch Wille und Nervenstärke holte man sich den ersten Satz mit 28:26. Im zweiten Satz war der Start beider Mannschaften ziemlich ausgeglichen, bis eine Aufschlagserie von Neuss auf Weezer Seite Unruhe reinbrachte. Deutlich mit 15:25 holte sich Neuss den zweiten Satz. Hart umkämpft wurde der dritte Satz, der mit 25:23 an den TSV ging und gleichzeitig der erste Punkt in der Tabelle verbucht werden konnte. Der vierte Satz begann ziemlich ausgeglichen, bis Neuss mit einer erneuten Aufschlagserie sich mit 6:13 absetzen konnte. Diesen Vorsprung konnte Weeze nicht mehr einholen und Neuss rettete sich in den fünften Satz mit 18:25. Die beiden Trainer Anke Brauers und Stefanie Gipmans die den urlaubsbedingten Claus Brendgen vertraten, sprachen gute Worte und setzten weiterhin auf Sieg. Doch Weeze zeigte nicht den nötigen Mut und Nerven, den fünften Satz für sich zu entscheiden und verlor 11:15. "Trotz der Niederlage gegen den Tabellenzweiten können wir stolz auf uns sein. Es gab eine deutliche Steigerung zu den vergangenen Spielen und wir haben bewiesen, dass wir auch in der Verbandsliga mithalten können. Wir werden auch in den nächsten Spielen kräftig angreifen und weitere Punkte sammeln." so die Mannschaftsführerin des TSV.
 
15.10.2017:
TSV Weeze - DJ Rheinwacht Neuss 1:3
27:25 / 20:25 / 15:25 / 21:25
Das war eine 100%ige Steigerung gegenüber em letzten Spieltag. Mit viel mehr Willen auch Verantwortung in der Annahme zu übernehmen wurde der erste Satz bis zum 23:23 ausgeglichen gestaltet. Dabei hätten in dieser Phase beinahme zwei Aufschlagfehler uns wieder um unsere gute Leistung und den ersten Satz in dieser Saison gebracht. Doch das Team zeigte jetzt ein anderes Gesicht als noch in der Vorwoche und so gelang es uns mit großer Willenskraft zwei Satzbälle gegen uns abzuwehren und dann auch noch den entscheidenden Punkt zum Satzgewinn zu machen. Endlich die erste Belohnung für unser couragiertes Auftreten.
Satz zwei war wieder lange ausgeglichen. Kein Team konnte sich bis zum 19:19 absetzen. Doch dann waren es wieder unsere Annahmeprobleme, die den Satz zu Gunsten von Neuss enden liessen. Genau in solchen Momenten fehlt uns jemand in der Annahme, der kaltschnäuzig genug ist und den Ball haben will. Zuviel Last liegt in solchen Situationen auf unserem Angriff, der fast schon gezwungen ist, aus den wenigen Bällen, die zur Zuspielerin kommen, auch noch Punkte zu machen.
Satz drei war dann "vogelwild". Kein Stellungsspiel und kaum mehr eine Annahme, die die Zuspielerin Marion Kösters erreichte. Zudem wurde der Aufschlag immer wieder auf die Neusser Libera gespielt, die eine der wenigen in diesem Team war, die die Bälle gut annehmen konnte. Da fehlt schlicht und ergreifend die Cleverness. Zudem zog sich Sarah Jovic in diesem Satz noch eine Zerrung zu und so fehlten mir am Ende auch die Alternativen auf der Bank, nachdem ich die Auszeiten schon benutzt hatte.
Satz vier verlief bis zum 11:11 wieder sehr ausgeglichen. Doch dann hatten die Neusserinnen unsere Annahmeschwäche bei einigen Spielerinnen erkannt, die daraufhin mit Aufschlägen zugedeckt wurden. Leider verletzte sich bei einer Annahmeaktion unsere Libera Sabine Janssen auch noch am Knie und so schwamm die Annahme extrem. Zwar kämpften wir uns noch einmal heran, doch wie schon in den letzten Spielen kam dieser Einsatz zu spät.
Fazit ist, dass wir uns im Angriff vor keinem Team in der Verbandsliga verstecken brauchen. Aber Fakt ist auch, dass einige Spielerinnen irgendwann "abtauchen" und die Verantwortung gerne in der Annahme auf ihre Nachbarin schieben. Nach der Verletzung von Sabine brauchen wir da jemanden, der die Ruhe bewahrt.
 
08.10.2017:
TSV Weeze - BW Dingden II 0:3
15:25 / 14:25 / 21:25
Es war, wie ich es leider schon vor dem Spiel befürchtet hatte - wir sind an unserer schlechten Annahme gescheitert. Das Fehlen der Stammspielerinnen konnte nicht aufgefangen werden.
Im 1. Satz verlief das Spiel bis zum 6:6 noch sehr ausgeglichen. 5 Minuten Tiefschlaf in der Annahme und es stand 6:19. Da konnten wir dann nur noch Ergebniskorrektur betreiben. Keine Spielerin fand in dieser Phase den Mut, Verantwortung zu übernehmen und das geht in der Verbandsliga nicht.
Leider besserte sich das auch in Satz zwei nicht: "Nimm du ihn, ich hab ihn sicher" war unser Motto in der Annahme, doch auch Aufschlag und Angriff blieben meist wirkungslos. Da gab es auch kaum Alternativen auf der Bank, um dem Geschehen eine Wende geben zu können. Zu diesem Zeitpunkt erreichte nur Sabrina Dreier ihre Normalform.
In Satz drei kamen Monique Bloemen-Wochnik im Zuspiel und Maren Sakowitz im Angriff zum Zuge. Zwar lagen wir wieder mit 8:14 und 10:19 zurück, doch endlich einmal zeigte mein Team, dass es nicht alles verlernt hatte und kämpfte sich auf 21:22 heran. Dann jedoch zog Dingden das Tempo wieder an und minimierte seine Fehlerquote in Aufschlag und Angriff und schon war das Spiel beendet.Eine Lösung des Annahmeproblems muss in den nächsten Trainingseinheiten höchste Priorität haben, die Spielerinnen müssen aber auch beginnen, das anzunehmen und auch umzusetzen, was ihnen erklärt wird. Sonst sehen alle Spiele aus wie dieses.
 
30.09.2017:
TSV Weeze - TC Gelsenkirchen 0:3
21:25 / 21:25 / 20:25
Satz eins begann mit einer Serie schwach angenommener Bälle. Den 7:11 Rückstand konnten wir danach nicht wieder aufholen, auch wenn der Spielaufbau solider wurde. Der Aufschlagdruck in dieser Liga ist wesentlich höher, da werden wir uns dran gewöhnen müssen und Lösungen erarbeiten.
Satz zwei begann wie der erste mit einem 0:5 Rückstand. Doch jetzt hatte sich das Team besser auf den Gegner eingestellt und konnte danach den Satz bis zum 19:19 offen gestalten. Eine schlechte Annahme, ein verschlagener Aufschlag und ein neben das Feld gesetzter Angruff und weg war der Satz. Leider hatte mein Team verpasst, sich in dieser Situation für die gute Leistung selbst zu belohnen.
Satz drei sag uns wieder mit 7:13 in Rückstand liegen, aber meine Mannschaft hatte jetzt gemerkt, dass an diesem Tag gegen die langen Spielerinnen aus Gelsenkirchen mehr zu holen war. Guter Spielaufbau und konsequente Ausnutzung der sich ergebenden Angriffsmöglichkeiten brachten uns mit 19:17 in Führung. Hier fehlt uns jetzt die Routine, das Ding in aller Ruhe zuende zu spielen und so waren es wieder 3-4 Patzer in der Annahme und auch dieser Satz war zu unseren Ungunsten gekippt.
Insgesamt habe ich eine deutliche Steigerung gegenüber dem letzten Spiel gesehen. Doch schon am nächsten Wochenende wartet der Bundesliganachwuchs aus Dingden auf uns - und da hängen die Trauben nochmal eine Etage höher.
 
24.09.2017:
TSV Weeze - STV Hünxe 0:3
14:25 / 18:25 / 24:26
Wir sind bei unserem ersten Verbandsliga-Auftritt mit 2.0 in Führung gegangen und waren davon selbst so überrascht, dass danach wenig zusammenlief.
Der erste Pass kam nicht zur Zuspielerin und so litt unser Spiel an Überraschungsmomenten.
Zudem müssen sich meine Spielerinnen an das noch höhere Tempo gewöhnen, als es schon in der Landesliga gespielt wurde.
Am Satz 2 kamen wir besser ins Spiel, doch es passierte leider genau das, was ich schon in der Vorschau geschrieben hatte - einfache Feler werden in dieser Liga gnadenlos bestraft - und da haben wir zuviele von gemacht, um den Satz noch für uns entscheiden zu können.
Wie schon in der letzten Saison gab sich das Team jedoch kämpferisch und ließ sich vom 0:2 Rückstand nicht einschüchtern. Nach 2:8 Rückstand im 3. Satz kämpfte sich meine Mannschaft Punkt für Punkt bis zum 24:24 ran, um sich dann selbst mit zwei einfachen Fehlern um den Lohn der Arbeit zu bringen.
Im nächsten Heimspiel am 30.09. gegen Gelsenkirchen wartet noch viel Arbeit auf uns.
18. Spieltag Saison 2016/17:
TSV Weeze - TB Osterfeld 3:0
(25:14, 25:20, 25:22)
TSV Weeze besiegelt den Aufstieg
Es ist geschafft: Nach einer langen Saison stehen die Weezerinnen ganz oben.
Volleyball Landesliga Frauen: Das Team gewinnt das Topspiel gegen den TB Osterfeld und feiert den direkten Aufstieg in die Verbandsliga.
Vor dem Spiel gegen Osterfeld stand der TSV Weeze unter Druck. Denn das Team musste unbedingt gewinnen, um direkt aufzusteigen.
Es war das große Finale der Saison.Der TSV Weeze musste gegen den TB Oserfeld gewinnen, um direkt aufzusteigen. "Und das wurde in einer Manier umgesetzt, die selbst mich überrascht hat - und den Gegner noch mehr", sagte TSV-Coach Claus Brendgen. Im ersten Satz überrannte Weeze die Osterfelderinnen mit einer agressiven Spielweise regelrecht. "Aus einer sehr guten Annahme heraus hat Marion Schneider ein hervorragendes Spiel entwickelt, dem Osterfeld zu keiner Zeit gewachsen war. Schon hier wurde schnell klar, wer den größeren Willen hat, aufsteigen zu wollen. Und das waren definitiv wir".
Das 25:14 war dann folgerichtig eine erste deutliche Ansage an den Gegner. Im zweiten Durchgang waren es die Weezer Außenangreiferinnen Steffi Gipmans, Lea Derrix und Carla Müller, die die Osterfelder Abwehr ein ums andere Mal vor unlösbare Probleme stellten und immer wieder punkteten. Früh waren die Weichen auf Erfolg gestellt, und auch der zweite Satz ging an Weeze. Im dritten Durchgang führte der TSV schon mit 17:8, als dann doch noch die Angst vor dem zu Erreichenden sich einschlich. Doch erneut konnte Weeze seine Führung verteidigen und gewann nach 56 Minuten Satz drei und somit das Spiel. Der Aufstieg war eingetütet. "Wer mir nach den Abgängen von Eva Winkels und Annelie Schon gesagt hätte, dass wir Meister in der Landesliga werden, den hätte ich für verrückt erklärt. Doch es war der Teamgeist, der diese Ausfälle mehr als kompensieren konnte. Allen meinen Damen zolle ich großen Respekt und ziehe symbolisch meinen Hut", freute sich Brendgen. Vielleicht schenken die Spielerinnen ihrem Coach ja bald einen echten Hut, dann könnte er ihn vielleicht in der Verbandsliga wieder ziehen.
TSV: Marion Schneider, Annika Eller, Steffi Gipmans, Nicole Dercks, Astrid Koenen, Annalena Brendgen, Annelie Schon, Lea Derrix, Carla Müller, Sabrina Dreier, Nicole Dreier, Anke Brauers, Jana Borgmann, Katrin Herzog
 
17. Spieltag Saison 2016/17:
TSV Weeze - TV Voerde 3:0
(25:20, 25:15, 30:28)
TSV Weeze legt Grundstein für den direkten Aufstieg
Da TB Osterfeld als Tabellenerster sein Spiel zuvor mit 3:0 gewonnen hatte, war der TSV Weeze unter Zugzwang, um am letzten Spieltag kommendes Wochenende noch eine Chance auf Platz eins zu haben. Eine Aufschlagserie von Carla Müller brachte die nötige Ruhe ins Spiel, verführte aber auch dazu, danach die Zügel schleifen zu lassen. So kam Voerde nochmal auf 20:25 ran. Satz zwei ging ebenfalls an Weeze. Unnötigerweise schlich sich im dritten Durchgang wieder der Schlendrian beim TSV ein, danach ging auch dier Durchgang an den Tabellenzweiten, der mit dem Sieg den Relegationsplatz schon sicher hat. "Erneut hat mein Team den Willen, keinen Satz abgeben zu wollen, gezeigt", sagte TSV Coach Claus Brendgen. Nun kommt es am letzten Spieltag in Hamborn zum Showdown gegen Osterfeld. Ein Sieg für Weeze würde den direkten Aufstieg bedeuten.
 
16. Spieltag: Saison 2016/17:
TSV Weeze - MTV Union Hamborn 3:0
(25:22, 25:19, 25:22)
TSV wahrt Chance auf die Meisterschaft
Der TSV hat die erste der drei noch verbleibenden Hürden im Kampf um die Meisterschaft letzlich souverän gemeistert. "Hamborn war zwar der erwartet schwere Gegner, der uns über weite Strecken alles abverlangt hat. Doch in den entscheidenden Phasen haben wir gezeigt, weshalb wir zu den Titelkandidaten gehören", sagt Trainer Claus Brendgen. Die Mannschaft, die nach wie vor einen Punkt Rückstand aud Spitzenreiter TB Osterfeld hat, ist am kommenden Samstag gegen den TV Voerde gefordert.
 
15. Spieltag: Saison 2016/17:
TSV Weeze - TV Sevelen 3:0
(25:23, 25:12, 25:9)
Das Nachbarschaftsduell nahm letzendlich den erwarteten Ausgang. Der Tabellenzweite aus Weeze, der mit dem Sieg gegen den Vorletzten seine kleine Chance auf die Meisterschaft wahrte, hatte lediglich im ersten Satz Probleme, ins Spiel zu finden. "Anfangs hat etwas die nötige Abstimmung gefehlt", meinte TSV-Trainer Claus Brendgen. Doch nach einem 8:13-Rückstand drehte seine Mannschaft im ersten Durchgang den Spieß noch um - der Rest war Formsache.
 
14. Spieltag: Saison 2016/17:
TSV Weeze - SG FdG Herne 3:2
(25:10, 25:15, 14:25, 22:25, 15:5)
TSV Weeze wahrt seine Chance auf die Meisterschaft
Da gleich mehrere Spielerinnen erkrankt waren, musste sich der TSV Weeze mit dem allerletzten Aufgebot auf den Weg nach Osterfeld machen. Dort fuhr die Mannschaft trotz personellen Problemen gegen den Abstiegskandidaten aus Herne zwei wichtige Punkte ein.Der Tabellendritte hat damit seine Chance auf den Gewinn der Meiswterschaft gewahrt. Zwar hat die TSV-Auswahl aktuell vier Punkte Rückstand auf den Turnerbund Osterfeld. Doch der Tabellenführer, der parallel in eigener Halle Schlusslicht Dinslaken problemlos mit 3:0 bezwang, hat bereits ein Spiel mehr ausgetragen.
Der TSV Weeze erwischte einen guten Start und verschaffte sich mit gelungenen Kombinationen und druckvollem Aufschlagspiel eine 2:0 Satzführung. Besonders Annalena Brendgen auf der Mitte und Anke Brauers im Außenangriff waren vom gegnerischen Block nicht zu stoppen. Doch anschließend musste die Mannschaft in der warmen Halle dem Kräfteverschleiß Tribut zollen. Der Drittletzte aus Herne erzwand den Tiebreak. Im entscheidenden Durchgang raffte sich das TSV-Team um Trainer Claus Brendgen noch einmal auf und machte den Sieg perfekt. 
 
12. Spieltag: Saison 2016/17:
TSV Weeze - TV Jahn Königshardt 0:3
(20:25, 21:25, 14:25)
TSV Weeze büßt die Tabellenführung ein
Der TSV Weeze hat die Tabellenführung abgeben müssen. Im mit Spannung erwarteten Spitzenspiel hatte die Mannschaft um Trainer Claus Brendgen letzlich glatt mit 0:3 das Nachsehen. "Wir haben uns einfach zu viele Fehler geleistet und häufig die Bälle ins Aus befördert. Jetzt müssen wir in Ruhe die Fehler analysieren und möglichst schnell wieder zu unserem Rhythmus finden", sagte Brendgen nach der Begegnung. Am Samstag, 18. Februar, trifft die Weezer Auswahl auf den Drittletzten SG FdG Herne II.
 
11. Spieltag: Saison 2016/17:
TSV Weeze - MTV Rheinwacht Dinslaken 3:0
(25:18; 25:10; 25:17)
Weeze verteidigt Platz eins
Nach einer ordentlichen Leistung konnten die Weezerinnen um Spielführerin Steffi Gipmans den siebten Saisonsieg in Folge erzielen. Somit bleibt die Mannschaft weiterhin Tabellenführer der Landesliga. In keinem der drei Sätze war das Team von Trainer Claus Brendgen gefährdet. Nachdem der TSV in jedem Durchgang früh in Führung gegangen war, gelang es den Spielerinnen, den Vorsprung auch bis ans Satzende zu verteidigen. So hatte Weezes Trainer die Gelegenheit, alle Spielerinnen zum Einsatz zu bringen. Hier wurde dann auch deutlich, warum die Mannschaft zur Zeit von der Tabellenspitze grüßt. Egal wer spielte, es gab keinen Bruch in der Partie.
 
10. Spieltag: Saison 2016/17:
TSV Weeze - VC Essen-Borbeck III 3:0
(25:19, 25:21, 29:27)
Der Lokalrivale aus Weeze ließ in der Sporthalle der Käthe-Kollwitz-Schule nichts anbrennen und verteidigte die Tabellenführung. Dabei machte der Titelaspirant sogar den Ausfall der Leistungsträgerinnen Annelie Schon und Carla Müller wett. "So etwas ist nur mit mannschaftlicher Geschlossenheit und einem unbedingten Siegeswillen möglich", lobte TSV-Trainer Claus Brendgen. Die genannten Tugenden machten sich bereits im ersten Satz bezahlt, als der TSV Weeze nach einem 7:13-Rückstand den Spieß noch umdrehte. Es folgte eine relativ glatt herausgespielte 2:0-Führung, ehe der Tabellenführer im dritten Durchgang auch noch starke Nerven zeigte. Die Brendgen-Schützlinge wehrten zwei Satzbälle ab und revanchierten sich damit für die im Hinspiel erlittene 0:3-Niederlage.
 
09. Spieltag: Saison 2016/17:
TB Osterfeld - TSV Weeze 0:3
(26:28; 22:25; 22:25)
TSV Weeze erklimmt Tabellenspitze
Das Team gewinnt das Topspiel gegen den TB Osterfeld. 
Der TSV Weeze hat es im letzten Spiel des Jahres geschafft. Das Team von Trainer Claus Brendgen gewann das Top-Spiel gegen TB Osterfeld und kletterte auf den ersten Platz. Bereits im ersten Satz lagen die Weezerinnen mit 23:15 vorne. Doch Osterfeld holte dank einer starken Aufschlagserie auf und sorgte für eine knappe 24:23-Führung. Der TSV kam jedoch zurück, drehte den ersten Durchgang wieder zu seinen Gunsten und gewann mit 28:26. Bereits der Auftakt hatte beiden Teams gezeigt, dass diese Partie kein Zuckerschlecken werden würde. Denn auch im zweiten Satz wurde ordentlich gefightet. Der TSV ließ sich den Sieg aber nicht mehr entreißen. Auch der zweite und der dritte Satz ging an Weeze, jeweils mit 25:22. Somit überwintert die Mannschaft auf der Spitzenposition und hat sich selbst ein vorweihnachtliches Geschenk gemacht. Weiter geht es im neuen Jahr am Sonntag, 15. Januar. Dann muss der TSV Weeze gegen den VC Essen-Borbeck III antreten.
 
08. Spieltag: Spielbericht RP:
TSV Weeze - TV Voerde 3:0
(26:24, 25:11, 27:25)
Die Mannschaft des TSV Weeze durfte am Wochenende wieder jubeln. Gegen den Taellensechsten TV Voerde siegte das Team von Trainer Claus Brendgen klar mit 3:0.
Doch der erste und dritte Satz erwiesen sich als besondere Herausforderungen. Früh lagen die Weezerinnen mit 6:12 im ersten Durchgang zurück. Wäre kein Ruck durch die Mannschaft gegangen, hätte man den Auftaktsatz höchstwahrscheinlich abgeben müssen. Schritt für Schritt kämpfte sich der TSV ins Spiel zurück und verbuchte letztlich den ersten Punkt.
Voerde schien danach etwas von der Rolle zu sein, denn Weeze hatte leichtes Spiel und gewann auch den zweiten Abschnitt - diemal klar und deutlich.
Im dritten Satz bäumte sich Voerde zwar noch einmal auf, der TSV ließ jedoch nichts mehr anbrennen und machte den Sack zum 3:0 Sieg zu.
 
07. Spieltag: Saison 2016/17:
TSV Weeze - MTV Union Hamborn 3:0
(25:18, 25:13, 25:22)
Mit einem verdienten Erfolg im Verfolgerduell hat sich der TSV Weeze auf den dritten Tabellenplatz verbessert. Lediglich im dritten Satz kam beim Stand von 18:18 etwas Spannung auf. Doch mit einem gelungenen Endspurt sorten die Gastgeberinnen für klare Verhältnisse. "Wir waren das wesentlich stabilere Team und haben unsere beste Saisonleistung gezeigt", lobte TSV Trainer Claus Brendgen.
 
05. Spieltag: Saison 2016/17:
SG FdG Herne II - TSV Weeze 1:3
(25:20, 11:25, 22:25, 19:25)
Weezes Frauen verteidigen den fünften Platz
Das intensive Training der Weezerinnen hat sich ausgezahlt. Im Gastspiel gegen Herne sprang ein klarer Sieg heraus, auch wenn der TSV anfangs den ersten Durchgang abgeben musste. Danach machte Weeze aber kurzen Prozess und gewann Satz zwei mehr aus deutlich. Im dritten Durchgang wurde es zwar noch einmal eng, der vierte war für den TSV dann nur noch eine Pflichtaufgabe. Mit dem wichtigen Sieg in der Tasche verteidigen die Weezerinnen Platz fünf.
 
03. Spieltag: Saison 2016/17:
TSV Weeze - TV Jahn Königshardt 1:3
(19:25/25:12/12:25/16:25)
TSV muss sich dem Spitzenreiter geschlagen geben!
In der Partie gegen den Verbandsligaabsteiger aus Königshardt konnte Weezes Trainer Claus Brendgen beobachten, wie entscheidend ein guter Aufschlag in der Landesliga sein kann.
"In den Sätzen, die wir abgeben mussten, haben wir immer wieder Serien von fünf bis sechs Aufschlägen kassiert, gegen die wir kein Mittel fanden," so der Coach. Sobald, wie im zweiten Durchgang zu sehen, die Annahme gut funktionierte, konnte sich die TSV-Mannschaft spielerisch behaupten und mit einem deutlichen Satzgewinn den 1:1-Ausgleich herstellen. Um beim nächsten Spiel, nach einer einmonatigen Spielpause, in solchen Fällen auch als Sieger vom Platz zugehen, will man im Weezer Lager vermehrt an der Annahmeleistung arbeiten.
 
02. Spieltag: Saison 2016/17:
MTV Rheinwacht Dinslaken - TSV Weeze 0:3
(12:25, 19:25, 14:25)
Weezes Erstgarnitur zeigte beim Gastspiel in Dinslaken eine positive Reaktion auf die Niederlage zu Saisonbeginn. Gegen druckvolle Aufschläge der Blau-Gelben fand der Gastgeber kaum ein Mittel. TSV-Coach Claus Brendgen: "Vor allem unser Neuzugang Lea Derrix tat sich bei ihrem Debüt hervor, als sie uns von 11:8 bis 17:8 den Weg zur 1:0-Führung ebnete." Ähnliche Bilder in den übrigen beiden Sätzen. Durch frühe Führungen von 7:3 im ersten und 10:5 im dritten Durchgang behielt der TSV Gegner und Spiel stets im Griff. Nach der zweiwöchigen Spielpause möchte sich der TSV mit komplettem Kader wieder nach oben orientieren."
 
01. Spieltag: Saison 2016/17:
TSV Weeze - VC Essen-Borbeck III 0:3
(18:25/18:25/19:25)
Noch vor dem Spiel gegen die Borbecker Auswahl ereilte den Weezer Trainer Claus Brendgen eine Hiobsbotschaft: Mittelblockerin Anneliese Derksen meldete sich wegen einer Erkrankung ab. Sie wurde allerdings von Youngster Annalena Brendgen mehr als gut ersetzt, die sich in Block und Feldabwehr gute Noten verdiente und ebenso wie Jana Borgmann ein gelungenes Debüt in der Landesliga feierte. Zu Spielbeginn ließen die Weezer Spielerinnen den vom Trainer geforderten schnellen letzten Schritt noch vermissen und konnten nach 6:17-Rückstand den Abstand nur noch auf sieben Punkte verkürzen. Borbeck III spielte im zweiten und dritten Durchgang vor allem die Erfahrung seiner ehemaligen Ober- und Verbandsliga-Spielerinnen in die Karten, die sich auch vom Weezer Wechsel auf der Zuspielposition nicht von der Siegerstraße abbringen ließen. Teuer bezahlen musste der TSV die Auftaktniederlage zudem mit einer Verletzung seiner Mannschaftsführerin: Steffi Gipmans musste im letzten Satz verletzt das Feld verlassen.
 
18. Spieltag: Saison 2015/16:
VC Essen-Borbeck III - TSV Weeze 3:1
(26:28, 25:23, 25:13, 25:13)
Die TSV-Auswahl musste im Angriff improvisieren, konnte aber unter dem Strich den Ausfall von drei Stammspielerinnen nicht kompensieren. Der erste Satz ging zwar noch knapp an den Tabellenvierten, für den Libera Katrin Herzog und Spielmacherin Annika Eller in der Offensive ran mussten. Doch mit zunehmender Spieldauer rissen die Essenerinnen das Geschehen an sich und machten auf den letzten Drücker den Klassenerhalt perfekt. "Trotz dieser Niederlage haben wir eine gute Saison gespielt", sagte TSV-Trainer Claus Brendgen. 
TSV Weeze: Schneider, Herzog, Ingenbleek, Koenen, Gipmans, Eller, Borrenberg, Bergers.
 
16. Spieltag: Saison 2015/16:
MTV Union Hamborn - TSV Weeze 1:3
(25:18, 16:25, 21:25, 19:25)
"Die Mannschaft hat am Anfang die nötige Beweglichkeit vermissen lassen", kritisierte der Weezer Trainer Claus Brendgen die Passivität seiner Schützlinge. Der 0:1-Rückstand hatte allerdings einen Hallo-Wach-Effekt zur Folge. Der Tabellendritte spielte anschließend wie ausgewechselt. Die Pässe aus der Annahme landeten auf einmal präzise bei Spielmacherin Annika Eller, die ihre Angreiferinnen optimal einsetzen konnte. Weeze gab in Satz zwei klar die Schlagzahl vor und glich zum 1:1 aus. Ähnlich dominant trat das Brendgen-Team auch im dritten Durchgang auf, ehe es im vierten Satz noch einmal kurzzeitig hakte. Eine Auszeit war fällig, um wieder auf Kurs zu kommen. Mit einer starken Aufschlagserie stellte Nicole Ingenbleek schließlich die Weichen zum Auswärtssieg.
TSV Weeze: Schneider, Derksen, Ingenbleek, Müller, Winkels, Gipmans, Herzog, Eller, Koenen, Dreier.
 
15. Spieltag: Saison 2015/16:
TSV Weeze - VC Eintracht Geldern II 3:0
(25:22, 25:17, 25:16)
Im Duell mit Schlusslicht Eintracht unterstrich die Weezer Auswahl, die in der laufenden Saison am eigenen Netz noch ungeschlagen ist, einmal mehr ihre Heimstärke. Im insgesamt einseitigen Kreis-Derby kam immerhin im ersten Satz Spannung auf. Nach einem 17:21-Rückstand kämpfte sich der Abstiegskandidat noch einmal zurück und glich zum 22:22 aus. Doch die Gäste leisteten sich drei Fehler in Folge und läuteten damit den Anfang vom Ende ein. "Ansonsten hätten wir vielleicht für eine Überraschung sorgen können", spekulierte Eintracht-Trainer Matthias Valentin nach der Partie. Der Tabellenvierte aus Weeze hatte anschließend keine Mühe mehr, seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. "Das Ergebnis geht in Ordnung, obwohl wir phasenweise mit angezogener Handbremse gespielt haben", meinte TSV-Coach Claus Brendgen.
TSV Weeze: Koenen, Winkels, Ingenbleek, Derksen, Gipmans, Eller, Herzog, Dreier, Schneider, Borgmann
 
14. Spieltag: Saison 2015/16:
Moerser SC - TSV Weeze 0:3
(18:25, 26:28, 17:25)
Das Duell mit der abstiegsgefährdeten Moerser Auswahl ging in drei Sätzen an Weeze. "Wir haben die gegnerische Hauptangreiferin Sara Bjedov wir gut in den Griff bekommen. Das war schon die halbe Miete", meinte TSV-Coach Claus Brendgen nach der relativ einseitigen Begegnung. Seine Mannschaft hatte lediglich im zweiten Satz Probleme, ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Brendgen: "Da war das Feld auf einmal einige Zentimeter zu kurz." Dennoch erhöhte der TSV mit 28:26 auf 2:0 - danach war bei der jungen Moerser Mannschaft die Luft raus.
 
12. Spieltag: Saison 2015/16:
SV Straelen - TSV Weeze 0:3
(19:25, 17:25, 15:25)
Im Landesliga-Derby zwischen den Grün-Gelben und der TSV-Auswahl bestätigte sich sehr früh das ungute Gefühl von SVS-Coach Krystian Scheinert. Schon die abschließende Übungseinheit vor dem Verfolgerduell war ziemlich schlecht verlaufen. Dagegen lag der Weezer Trainer Claus Brendgen mit seiner Prognose, es werde keine Wiederholung des Weezer 3:0-Erfolges aus der Hinrunde geben, fast genau so schnell daneben.
Anfangs konnte sich im Spiel zwischen dem Tabellendritten aus Straelen und dem Verfolger kein Team entscheidend absetzen. Die ersten Ausrufezeichen setzten dann die Gäste, deren Mittelblockerin Astrid Koenen eine starke Leistung bot. Bei 11:15-Rückstand nahm Scheinert eine erste Auszeit. An der hohen Fehlerquote im Straelener Spiel sollte sich allerdings kaum etwas ändern. Zwar kamen die Gastgeberinnen noch einmal bis auf 15:16 heran. Danach übernahm der TSV Weeze die Kontrolle - und zwar für den Rest des gesamten Spiels.
Nur die Anfangsphase des zweiten Satzes konnte der SV Straelen, der zuvor sieben Spiele in Serie gewonnen hatte, noch offen gestalten. Danach beherrschten die Gäste das Geschehen auf ganzer Linie. Während den Grün-Gelben kaum noch etwas gelingen wollte, klappte bei den Brendgen-Schützlingen alles wie am Schnürchen.
Hoffnungslos unterlegen war der SV Straelen auch im dritten und letzten Durchgang und geriet schnell mit 1:13 in Rückstand. "Wir brauchten nur den Ball übers Netz bringen und hatten schon den Punkt", sagte Brendgen.
TSV Weeze: Gipmans, Winkels, Müller, Derksen, Koenen, Eller, Herzog, Dreier, Ingenbleek, Schneider.
 
11. Spieltag: Saison 2015/16:
TSV Weeze - MTV Rheinwacht Dinslaken 3:1
(25:16, 19:25, 25:17, 25:12)
Nach der Spielpause zum Jahreswechsel war nachvollziehbar, dass sich die gastgebende Weezer Mannschaft vorsichtig ins Duell mit Dinslaken hinein tastete. Ab 9:8 im Auftaktsatz nahm Weezes Angriffsspiel Fahrt auf. Liganeuling MTV geriet in die Defensive und musste einen klaren Satzverlust zum 0:1 quittieren. Kein Glücksgriff von TSV-Coach Claus Brendgen war danach die Einwechslung von Sabrina Dreiers im Außenangriff für Eva Winkels. Das zeigte sich vor allem, als die Weezerinnen in der Endphase des zweiten Satzes ab 17:17 unter Druck gerieten.
Bei 19:22 machte Brendgen den Wechsel wieder rückgängig, doch Dinslakens Ausgleich verhinderte das nicht mehr. Mit Marion Schneider für Annika Eller im Zuspiel und Nicole Ingenbleek im Mittelblock für Astrid Koenen bestritt die Weezer Mannschaft, die im Angriff wieder überlegen war, die folgenden Sätze. Das zahlte sich aus. Weeze gewann das Duell. Zufrieden hielt Coach Brendgen fest: "Mit dem Sieg haben wir uns nun Abstand zur unteren Tabellenregion verschafft."
 
10. Spieltag: Saison 2015/16:
TV Voerde - TSV Weeze 3:0
(25:16, 25:15, 25:16)
TSV-Coach Claus Brendgen beschönigte nach der mehr als deutlichen Zu-Null-Schlappe seiner Schützlinge im Duell mit dem Tabellenzweiten aus Voerde nichts. "Wir haben richtig einen geklatscht bekommen, weil in allen Sätzen unsere schwache Annahme beinahe nie ein geregeltes Aufbau- und Angriffsspiel möglich gemacht hat", stellte Brendgen unmissverständlich fest.
Weezes Zuspielerin Annnika Eller in Satz eins und zwei sowie Marion Schneider in Satz drei verdienten sich bei oft vergeblichen Versuchen, verunglückten Pässe aus Annahme und Abwehr zu erlaufen, eine Menge Kilometergeld. Erfolgreiche Angriffszüge konnten beide nur selten inszenieren. In den ersten zwei Sätzen lag die Weezer Mannschaft schon früh hoffnungslos im Rückstand. Auch eine etwas stärkere Phase bis 10:10 im dritten Satz entpuppte sich als Strohfeuer.
 
9. Spieltag: Saison 2015/16:
VC Essen-Borbeck III - TSV Weeze 1:3
(25:23, 8:25, 11:25, 25:27)
Schon im ersten Satz wurde deutlich, weshalb TSV-Trainer Claus Brendgen seine Schützlinge vor der Borbecker Abwehrstärke gewarnt hatte. Seine Mannschaft hatte Mühe, die Bälle erfolgreich im Essener Feld unterzubringen. Das von Annika Eller dirigierte TSV-Team konnte sich nie entscheidend absetzen und musste letztlich einen 0:1-Rückstand hinnehmen. Dieser Warnschuss saß. Annika Eller setzte mit einer Aufschlagserie zum 11:0 im zweiten Durchgang ein klares Signal. Der Rest zum 25:8 und das 25:11 im dritten Satz waren Formsache. Im vierten Durchgang biss sich die Essener "Kampfmaschine" wieder ins Spiel hinein. Dem TSV drohte bei 22:24 ein Satzverlust. "Wir haben in dieser Phase aber die Nerven behalten und alles besser gemacht als im ersten Satz", zeigte sich Brendgen nach dem knappen 27:25 zum 3:1-Endstand sehr zufrieden. Der TSV Weeze schließt die Hinserie damit als Tabellenvierter ab.
TSV Weeze: Eller, Winkels, Dreier, Koenen, Derksen, Gipmans, Herzog, Schneider, Ingenbleek.
 
6. Spieltag: Saison 2015/16:
VC Eintracht Geldern II - TSV Weeze 3:2
(14:25/25:17/25:21/15:25/15:7)
So gut wie nichts deutete anfangs des Landesliga-Derbys zwischen den Tabellenvorletzten VCE und Weeze darauf hin, dass Gelderns Niederlagenserie enden könnte. Nach dem klaren Gewinn des Auftaktsatzes geriet Weezes Spiel gänzlich aus den Fugen. "Unser Außenangriff ist abgetaucht. Der Kampf wurde nicht angenommen und unsere Pässe wurden immer schlechter. Es war ein regelrechtes Desaster", ärgerte sich Weezes Coach Claus Brendgen. Mangels Alternativen auf der Bank konnte Brendgen nie gegensteuern. VCE-Trainer Matthias Valentin besaß im Vergleich dazu mehr Optionen. Seine Wechsel schlugen gut ein. Selbst als Weeze Gelderns 2:1 Satzführung mit einen 25:15 zum 2:2 ausglich, verlor die bis dahin sieglose Eintracht nicht den Glauben daran, im Derby den ersten Saisonsieg landen zu können. Im Tie-Break, angeführt von "Kiki" Harmsen und Tamara Proksch, holte das VCE-Team eine 8:3-Führung heraus. Weezes unerwarteter K.O. war eingeleitet, Gelderns Jubel nach dem 15:7 zum 3:2 dagegen riesig.
 
3. Spieltag: Saison 2015/16:
TSV Weeze - SV Straelen 3:0
(25:22, 26:24, 25:16)
Die Weezer Mannschaft kann sich klar und deutlich mit 3:0 durchsetzen.
Gleich zu Beginn des Landesliga-Derbys gegen Straelen setzte Gastgeber Weeze Zeichen. Der Gast durfte zwar den ersten Punkt machen, doch dann übernahm das TSV-Team die Initiative und ging mit 9:4 und 13:8 in Führung. Dabei wurde deutlich, dass die mit zwei Niederlagen in die Saison gestartete Straelener Sechs weiter auf der Suche nach ihrer spielerischen Linie ist. "Wir sind meilenweit vom guten Leistungsniveau der vorigen Saison entfernt", klagte Coach Krystian Scheinert.
Im Gegensatz dazu läuft es im Weezer Team spielerisch ähnlich gut wie in der zweiten Hälfte der vergangenen Saison. "Wir waren von Beginn an konzentriert und haben als Mannschaft gut harmoniert", hob Weezes erfahrene Mittelblockerin Annelie Derksen einen wichtigen Vorteil der Hausherrinnen hervor. Von wenigen Ausnahmen abgesehen lief es im von Spielmacherin Annika Eller dirigierten Weezer Spiel rund. Der TSV-Angriff fand so immer wieder Lücken im Block und in der Abwehr der verunsicherten Gäste, deren Zuspielerin Ludmilla Beznoskova selten optimale Angriffszüge initiierte. In den umkämpften ersten Sätzen spielte das dem TSV entscheidend in die Karten. Nach dem 24:26 zum 0:2 war Straelens Widerstand gebrochen. Mit 25:16 ging Satz drei dann deutlich an die Weezer Mannschaft.
TSV: Winkels, Müller, Koenen, Derksen, Gipmans, Eller, Herzog, Schneider, Dreier, Ingenbleek, Janßen. 
 
2. Spieltag: Saison 2015/16:
MTV Rheinwacht Dinslaken - TSV Weeze 2:3
(26:24, 18:25, 26:24, 13:25, 8:15)
Der TSV Weeze mühte sich beim starken Aufsteiger zum Erfolg. Dabei präsentierten sich die Gäste mit Höhen und Tiefen. Variable Zuspiele und Angriffe wechselten sich mit Phasen ab, in denen die Mannschaft die nötige Durchschlagskraft vermissen ließ. Doch nach einem zwischenzeitlichen 1:2-Satzrückstand besann sich der TSV endlich auf seine Qualitäten und fuhr einen insgesamt verdienten Auswärtssieg ein.
 
1. Spieltag: Saison 2015/16:
TV Voerde - TSV Weeze 3:0
(25:18, 25:18, 25:15)
Zum Saisonauftakt kam für Weezes Betreuerin Anke Brauers die glatte Niederlage gegen das routinierte Team aus Voerde nicht unerwartet. "Weezer Kirmes und ein Volleyball-Spieltag - das ist selten gut gegangen", hielt sie lächelnd fest. Einige Spielerinnen hatten ordentlich gefeiert und konnten deshalb gegen Voerde nicht ihre Bestform abrufen. "Zwischendurch hatten wir gute Szenen, aber die engen Ballwechsel ging meist an Voerde", beschrieb Brauers den Spielverlauf, der drei Sätze lang Gültigkeit hatte. Unter dem Strich gab's eine verdiente Niederlage. 
TSV Weeze: Eller, Gipmans, Derksen, Ingenbleek, Müller, Dreier, Herzog, Koenen, Schneider.

 

 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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